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19,4 hz
Als er in eine Londoner Altbauwohnung zieht, wirkt alles zunächst perfekt: hohe Decken, knarzende Dielen, viel Platz für seine Lautsprecher. Doch nachts taucht ein Ton auf, den er nicht zuordnen kann – tief, körperlich, gerade unterhalb der Hörschwelle: 19,4 Hertz.
Was als berufliche Neugier beginnt, wird schnell Obsession. Ethan misst, analysiert, filtert – und merkt zu spät, dass nicht nur der Raum auf ihn wirkt, sondern seine Wahrnehmung selbst aus dem Takt gerät. Gegenstände verrücken sich um Millimeter, Zeitfenster springen, Stimmen sprechen mit seiner eigenen Klangfarbe zu ihm.
Mit Hilfe einer exzentrischen Nachbarin, eines überforderten Vermieters und einer unerbittlich klaren Therapeutin stösst Ethan auf die Spur eines vergessenen Experiments: In den Wänden des Hauses verbirgt sich eine alte Maschine, gebaut, um menschliche Wahrnehmung über tieffrequente Signale zu modulieren. Jahrzehntelang lief sie weiter – leise, aber wirksam.
Doch selbst als die Technik schliesslich abgeschaltet wird, bleibt etwas zurück: der Nachhall in Ethan selbst.
„19,4 Hz“ ist ein psychologischer Mystery-Roman über Klang, Kontrolle und die Frage, wie sehr wir unserer eigenen Wahrnehmung trauen können – ganz ohne Blut, aber mit einem Sog, der tief unter die Haut geht.
Buch (Taschenbuch)
Fr.19.90