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Hundertsiebenundachtzig Tage
»Die Hand an die Türklinke legen, die Tür aufmachen
die Schwelle überschreiten
den Garten durchqueren
durch das kleine Tor gehen
auf die Strasse treten ...
Dann werde ich es geschafft haben.
Ich werde draussen gewesen sein,
werde ein paar Meter zurückgelegt haben.
Zum ersten Mal
seit sechs Monaten.«
– Auszug aus dem Buch "187 Tage" von Ludovic Lecomte
Ein starker Roman über ein sensibles Thema: Was ist, wenn man der Welt nicht mehr begegnen will, nicht mehr kann, aber gar nicht weiss, wie das plötzlich gekommen ist? Dem 16-jährigen Ich-Erzähler ergeht es so, und er spürt alle Augen auf sich. Seine Eltern, seine besten Freunde, seine Therapeutin – sie warten. Darauf, dass er den ersten Schritt zurück in sein altes, »normales« Leben macht. Nur eine Laune? Depressionen? Oder simuliert der Teenager, um nicht in die Schule zu müssen? Der junge Erzähler muss sich vielen Fragen stellen, aber seine eigenen sind die drängendsten. »Was da draussen macht meinem Körper solche Angst?« Stück für Stück findet er Hilfe und Antworten.
Buch (Taschenbuch)
ab Fr.19.90