Maike Albath, geboren 1966 in Braunschweig, lebt in Berlin. Sie hat mehrere Jahre in Italien verbracht und ist eine der profiliertesten Kennerinnen der italienischen Gegenwartskultur. Für ihre Arbeit als Literaturkritikerin erhielt sie 2003 den Alfred-Kerr-Preis. Bei Berenberg erschienen »Der Geist von Turin« (2010), »Rom, Träume« (2013) und >>Trauer und Licht<< (2019).
Federico Fellini und andere drehen in Cinecittà, auf der Via Veneto drängeln sich Hollywood-Stars, und die unverwüstliche Anita Ekberg steht schmachtend in der Fontana di Trevi. Elsa Morante, Alberto Moravia und Pier Paolo Pasolini diskutieren in den Tageszeitungen über das politische und kulturelle Geschehen und abends weiter bei ihren Streifzügen durch das Nachtleben. Carlo Emilio Gadda baut Versorgungsschächte und Rohrsysteme – und verfasst grosse Literatur. Mit ihren vielgelesenen Büchern und umstrittenen Filmen schreiben sie ein unvergängliches Kapitel italienischer Kulturgeschichte. Maike Albath lässt in ihrem kenntnisreichen Buch viele Zeitzeugen zu Wort kommen, die die kreative Atmosphäre jener römischen Jahre lebendig machen.