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Martin Grabmann

Martin Grabmann (1875-1949), deutscher Dogmatiker, Theologe, Philosoph und Historiker. Von großer Bedeutung sind seine Forschungen zur mittelalterlichen Philosophie und Theologie. Martin Grabmann studierte 1893-1898 am Eichstätter Bischöflichen Lyzeum Philosophie und Theologie. Er empfing 1898 die Priesterweihe. In Rom am Thomaskolleg der Dominikaner setzte Grabmann seine Studien fort. Er wurde 1901 zum Dr. phil. und 1902 zum Dr. theol. promoviert. Im Herbst 1906 wurde Grabmann außerordentlicher Professor der Dogmatik am Bischöflichen Lyzeum in Eichstätt und 1913 ordentlicher Professor für Christliche Philosophie an der Theologischen Fakultät in Wien. Von 1918 an bis zur Aufhebung der Theologischen Fakultät 1939 lehrte er in München Dogmatik und siedelte im Mai 1943 nach Eichstätt über. Grabmann betrieb umfangreiche Quellenforschung zur Philosophie- und Theologiegeschichte des Mittelalters und verfaßte grundlegende Werke zur Scholastik.

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Die Geschichte der scholastischen Methode, Band 2,1 Produktbild: Die Geschichte der scholastischen Methode, Band 2,1

Die Geschichte der scholastischen Methode, Band 2,1

ieser Band, der die Weiterentwicklung der scholastischen Methode im 12. und beginnenden 13. Jahrhundert darstellt, ist nicht bloss äusserlich bedeutend umfangreicher geworden als sein Vorgänger, sondern dürfte auch an Fülle neuer Resultate diesen erheblich überragen. Das ungedruckte Material, das im weitesten Umfange herangezogen wurde, veranlagte und berechtigte mich, an dem Bilde der Theologie-, Philosophie- und Dogmengeschichte des 12. Jahrhunderts eine Reihe von Korrekturen und neuen Einträgen anzubringen. Hervorragende Theologengestalten, die bisher kaum dem Namen nach bekannt waren, treten bei handschriftlicher Beleuchtung in den Vordergrund. Ich verweise hier bloss auf Robert von Melun und auf die um Petrus von Poitiers sich gruppierenden Pariser Summisten an der Schwelle des 13. Jahrhunderts. Auch die Durchprüfung der gesamten gedruckten Quellen ergab viele neue Gesichtspunkte. Die vielfach gegensätzliche Beurteilung scholastischer Persönlichkeiten und Richtungen seitens der Geschichtschreibung spornte mich an, durch eindringendes Quellenstudium und gewissenhafte Abwägung aller in Betracht kommenden Momente mir ein möglichst wirklichkeitsgetreues Urteil zu bilden. Es war auch eine Reihe von historisch-kritischen Untersuchungen vorzunehmen, namentlich wollten Echtheitsfragen behandelt und gelöst werden.
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