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Maxim Gorki

Maxim Gorki (1868-1936) war ein russischer Schriftsteller und Aktivist. Er wuchs in ärmsten Verhältnissen auf und rebellierte mit seinen Werken gegen das Zarensystem. Unermüdlich für die Revolution tätig, lernte er Lenin kennen. Als das poltische Klima strenger wurde, ging er ins Ausland. In einem Landhaus in den Adirondacks-Bergen schrieb Gorki den Roman ¿Die Mutter¿, der in der Sowjetunion zum Klassiker wurde. Gorkis Skepsis gegenüber der Oktoberrevolution von 1917 war ein weiterer Grund für seine großen Auseinandersetzungen mit Lenin. Auch nach Lenins Tod im Januar 1924 kehrte Gorki nicht in die Sowjetunion zurück .In seinen letzten Lebensjahren bezeichnete Gorki selbst seine frühere Skepsis der Oktoberrevolution gegenüber als Irrtum, worauf ihn der Westen als »Stalins Vorzeigeschriftsteller« bezeichnete. Gorkis Werke wurden in Deutschland 1933 verbrannt und bis 1945 aus Bibliotheken ausgesondert.

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Die Mutter (Zusammengefasste Ausgabe) Produktbild: Die Mutter (Zusammengefasste Ausgabe)

Die Mutter (Zusammengefasste Ausgabe)

Die Mutter (1906/07) erzählt die politische Selbstermächtigung der Arbeiterwitwe Pelageja Nilowna Wlassowa, deren Sohn Pawel zum sozialistischen Aktivisten wird. Aus dem privaten Elend einer Fabrikvorstadt wächst eine kollektive Bewegung: illegale Flugschriften, konspirative Versammlungen, der 1.-Mai-Aufzug, Verhaftungen und Prozess. Gorki verbindet realistische Milieustudie und Tendenzroman: pathetische, bisweilen melodramatische Szenen stehen neben nüchterner Beobachtung, die Redeweise der Figuren bildet ein entstehendes Klassenbewusstsein. Der Roman, oft als Vorläufer des Sozialistischen Realismus gelesen, verankert Einzelbiografie und Masse im Kontext der Revolution von 1905. Maxim Gorki (Aleksej Maximowitsch Peschkow, 1868-1936) kannte Armut, Gelegenheitsarbeit und Vagabundage aus eigener Erfahrung; seine Nähe zu marxistischen Kreisen, die Freundschaft mit Lenin, Polizeiverfolgung und Exil (u. a. Capri) prägten seine Poetik. Nach dem Scheitern von 1905 suchte er eine exemplarische Form, in der persönliche Läuterung politisch lesbar wird-"Die Mutter" bildet diese Synthese programmatisch aus. Empfehlung: Dieses Schlüsselwerk der politischen Literatur lohnt sich für Leserinnen und Leser, die soziale Bewegungen, die russische Moderne und die Genese des proletarischen Romans verstehen möchten. Wer bereit ist, didaktisches Pathos als ästhetische Strategie zu akzeptieren, wird eine eindringliche, historisch aufschlussreiche Lektüre erfahren. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fussnoten.
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