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Michael Frayn

Michael Frayngeboren 1933 bei London, studierte in Cambridge russische und französische Literatur sowie Philosophie und war unächst Journalist. Seit 1965 ist er freier Schriftsteller und mnd machte sich als Dramatiker, Übersetzer von Tschechows Dramen, Drehbuchautor und Romancier einen Namen. Zahlreiche seiner Theaterstücke wurden internationale Erfolge, u. a. „Copenhagen“ (1998), „Democracy“ (2003). Auf deutsch erschien zuletzt der Roman "Das Spionagespiel".

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Demokratie Produktbild: Demokratie

Demokratie

Ein spannendes Stück deutscher Zeitgeschichte auf der Bühne - das »Königsdrama« über den Aufstieg und Fall des ersten sozialdemokratischen Bundeskanzlers.In Michael Frayns neuem Stück, das im September 2003 Premiere am Londoner National Theatre hatte, wird Willy Brandt erstmals zur Hauptfigur eines Bühnendramas. Die Szenen einer Kanzlerschaft vom Regierungs- und Machtwechsel 1969 über den Kniefall am Warschauer Ghetto-Mahnmal bis zum Sturz Brandts 1974 bilden die Folie für die Darstellung des eigenartigen Verhältnisses zwischen Brandt und dem ins Kanzleramt eingeschleusten DDR-Spion Günter Guillaume. »Willy Brandt und Günter, der edle Held und sein komischer Diener. Don Quichote und Sancho Pansa«, wie Guillaume im Stück selbstironisch bemerkt - und Brandt ergänzt melancholisch: »Zwei vaterlose Jungens, die durch die Welt wandern auf der Suche nach...ja, wonach suchen wir eigentlich.« Frayn bringt das politische Establishment der frühen siebziger Jahre - Genscher, Ehmke, Schmidt und Wehner - auf die Bühne und demonstriert an seinen Protagonisten eindrücklich Grundprobleme der Demokratie, die Machtspiele und Intrigen im inneren Kreis der regierenden Parteien.Die deutsche Erstaufführung des Stückes fand am 6. Mai 2004 im Berliner Renaissancetheater statt.
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Buch (Taschenbuch)

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