Dr. Michael Groß, Jahrgang 1964, wurde bereits als Jugendlicher durch sein Hobby bekannt: Er ist als dreifacher Olympiasieger und fünffacher Weltmeister einer der erfolgreichsten Schwimmsportler in Deutschland. Vier Mal wurde er zum„Sportler des Jahres“ gewählt. Eher unbeobachtet studierte Groß parallel zu seiner Sportkarriere Germanistik, Politik- und Medienwissenschaften und promovierte 1994. Heute ist Michael Groß, der wegen seiner großen Arm-Spannweite den Spitznamen „Albatros“ erhielt, Inhaber einer Beratungsgesellschaft für Kommunikation in Frankfurt am Main. Er ist darüber hinaus Lehrbeauftragter an der „Frankfurt School of Finance & Management“ im Fachbereich Personalführung und Unternehmenskultur. Groß ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
Ohne persönliche Spiritualität ist gute Soziale Arbeit nicht möglich, so die Kernaussage dieses Buches. Mit Hartmut Rosas Resonanztheorie und Meister Eckharts Lehre vom Sein wird gezeigt, dass wir Menschen unserer innersten Natur nach mit unserem Gegenüber und mit Gott als dem Anderen unserer selbst verbunden sind. Dieser „impliziten“ Spiritualität auszuweichen bedeutet Entfremdung und Unglück. Sie individuell zuzulassen bedeutet gelingendes Leben und die professionelle Mitte jeglichen sozialen Engagements. Die Relevanz dieser These wird an drei typischen Herausforderungen des Berufsalltags gezeigt.
Michael Gross ist Theologe und seit über 30 Jahren in sozialen Organisationen tätig.
„leistet (…) einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der geistlichen Dimension caritativer Arbeit in unserer vielfältig gewordenen Welt.“
Eva Welskop-Defaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes (aus dem Vorwort)