Moki wurde 1982 in Brilon geboren. In ihrem künstlerischen Schaffen lässt sie Malerei und grafisches Erzählen zusammenfließen. Moki studierte Freie Kunst an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste und ihre Gemälde und multimedialen Arbeiten werden in Galerien und im Rahmen von Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt. Unter ihren Publikationen finden sich Kunstbücher und Comics, darunter
regelmäßige Beiträge für Anthologien wie „Spring”. Ihre Comics, von denen viele in fantastisch-surrealen Landschaften spielen, nutzen oft ungewöhnliche Erzählmittel, darunter die Auflösung klassischer Panelformate und Seitenbegrenzungen.
Nähe und Distanz, Fülle und Leere. Der moderne Alltag ist stark durch Gegensätze geprägt, in welchen sich ein Detail an das andere reiht. Kaum kommen wir dem hinterher und sind zugleich schon mittendrin. Durch ihre fantastischen Wesen hindurch wirft Moki in diesem Comic einen Blick auf die Welt. Dabei werden mehrere Geschichten erzählt, über Liebe und Einsamkeit, über Berlin und besonders Kreuzberg, über Ungerechtigkeit und den Wunsch, Dinge zu ändern. Durch ihre ganz eigene Formsprache und ein dichtes Netz an Flora und Fauna erschafft Moki eine fantastische Welt, die zugleich wie eine Momentaufnahme der unseren wirkt.