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Oskar Morgenstern

Oskar Morgenstern, geboren 1902 in Görlitz, promovierte 1925 an der Universität Wien, wo er bis 1938 Nationalökonomie lehrte. Danach war er Professor an der Princeton University und Direktor des Econometric Research Program. Er war Mitglied einer Fülle von Organisationen in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, u.a. der List-Gesellschaft, der RAND Corporation, der Atomenergiekommission und des Beraterstabes des Weißen Hauses. Als Autor ist Oskar Morgenstern bekannt geworden vor allem durch das zusammen mit dem Mathematiker John von Neumann verfaßte Buch ›Spieltheorie und wirtschaftliches Verhalten‹, die Grundlegung der mathematischen Spieltheorie. Oskar Morgenstern starb 1977 in Princeton.

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Die Grenzen der Wirtschaftspolitik Produktbild: Die Grenzen der Wirtschaftspolitik

Die Grenzen der Wirtschaftspolitik

"Die herrschende Ungewissheit über die Bedeutung der Nationalökonomie für das praktische Wirtschaftsleben und über ihre Brauchbarkeit für die Zwecke der Wirtschaftspolitik lässt es angemessen erscheinen, die zwischen der theoretischen Forschung und ihrer Anwendung auf konkrete Aufgaben schwebenden Fragen zu untersuchen".

Der Beginn dieses Buches, welches ursprünglich 1934 erschienen ist, verdeutlicht seine andauernde Aktualität. Nicht nur für Wirtschaftshistoriker ist es interessant, welche Erkenntnisse des komplexen Zusammenspiels von Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsleben bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekannt waren.

Durch sein mit John von Neumann veröffentlichtes Hauptwerk "The Theory of Games and Economic Behavior" gilt Oskar Morgenstern als Mitbegründer der Spieltheorie. Zahlreiche vielbeachtete Bücher und Zeitschriftenthemen unter anderem zu Wirtschaftswachstum, Finanzmärkten, und Verteidigung zeugen von seinen vielfältigen Forschungsinteressen.

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