Meine Filiale
Autorenbild von Peter Geimer

Peter Geimer

Peter Geimer, 1965 geboren, ist Kunsthistoriker und beschäftigt sich u. a. mit der Geschichte und der Theorie der Fotografie, mit Historienmalerei und Film. Nach akademischen Stationen in Zürich und Bielefeld ist er seit 2010 Professor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Zuletzt erschienen Derrida ist nicht zu Hause. Begegnungen mit Abwesenden (Philo Fine Arts) und Bilder aus Versehen. Eine Geschichte fotografischer Erscheinungen (Philo Fine Arts)..
Falk Nordmann, Zeichner und Illustrator, lebt und arbeitet in Berlin. Ab 2007 Umschlaggestaltungen und Autorenportraits, seit 2013 Tierillustrationen der Reihe Naturkunden für Matthes & Seitz Berlin..
Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign und lebt als freie Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin. Sowohl ihr Atlas der abgelegenen Inseln als auch ihr Bildungsroman Der Hals der Giraffe wurden von der Stiftung Buchkunst zum »Schönsten deutschen Buch« gekürt. Für ihr Verzeichnis einiger Verluste erhielt sie 2018 den Wilhelm-Raabe-Preis. Seit dem Frühjahr 2013 gibt sie die Reihe Naturkunden heraus.

Close Up von Peter Geimer

Jetzt vorbestellen

Erscheint demnächst

Close Up
  • Close Up
  • (0)

Die Ausstellung zeigt Werke von Künstlerinnen, deren Schaffen herausragende Positionen innerhalb der Geschichte der Moderne seit 1870 bis heute darstellen. Es ist der Zeitraum, zu dessen Beginn es Künstlerinnen in Europa und Amerika erstmals möglich wurde, auf breiter Basis professionell tätig zu sein.
Im Zentrum der Ausstellung stehen neun Künstlerinnen, denen die Konzentration auf die Darstellung von Menschen, auf Porträts und Selbstporträts gemeinsam ist.
Die Französin Berthe Morisot und die Amerikanerin Mary Cassatt, beide aktiv in den 1870er und 1880er Jahren in Paris, der Metropole des damaligen aktuellen Kunstschaffens; die Deutsche Paula Modersohn-Becker um 1900 bis 1907 zwischen der norddeutschen Provinz Worpswede und der Weltstadt Paris; die Deutsche Lotte Laserstein um 1925 bis 1933 im grossstädtischen Berlin der Weimarer Republik; die Mexikanerin Frida Kahlo seit Ende der 1920er Jahre bis um 1950 in Mexiko City; die Amerikanerin Alice Neel seit Ende der 1920er bis Anfang der 1980er Jahre, zuerst in Kuba, dann in Manhattan, von Greenwich Village über Spanish Harlem bis zur Upper West Side; die Südafrikanerin Marlene Dumas, aufgewachsen in der Hochphase der Apartheid, seit 1976 in Amsterdam; zur gleichen Zeit die Amerikanerin Cindy Sherman in New York, dem von einer neuen Generation geprägten westlichen Brennpunkt zeitgenössischer Kunst; schliesslich die Amerikanerin Elizabeth Peyton seit den 1990er Jahren, zwischen New York und Westeuropa.
Das Interesse der Ausstellung gilt dem spezifischen Blick der Künstlerinnen auf ihre eigene Umgebung, der in den Porträts und Bildern ihrer selbst und von anderen zum Ausdruck kommt. In der Zusammenschau lässt sich erleben, wie sich der Blick der Künstlerinnen auf ihr Gegenüber zwischen 1870 und heute wandelt und was ihn auszeichnet.

AUTORENBIOGRAFIE:
Dr. Theodora Vischer ist seit 2011 Senior Curator bei der Fondation Beyeler in Riehen / Basel. Sie kuratierte seit den frühen 1990er-Jahren zahlreiche Ausstellungen und war von 2001 bis 2010 Gründungsdirektorin des Schaulagers in Münchenstein / Basel. Für die Fondation Beyeler kuratierte sie etwa Marlene Dumas, Alexander Calder & Fischli / Weiss, Wolfgang Tillmans oder zuletzt im Jahr 2019 Resonating Spaces. Überdies ist sie Herausgeberin und Autorin von zahlreichen Publikationen.

27. SEPTEMBER 2020 – 31. JANUAR 2021

Ähnliche Autor*innen

Alles von Peter Geimer