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Autorenbild von Peter Haisenko

Peter Haisenko

Über den Autor

Peter Haisenko kam 1952 als Staatenloser in München zur Welt. Das Schicksal hatte seine Eltern nach der Flucht dorthin geführt. Paul Haisenko, sein russischer Vater, hat die Vernichtungsmaschinerie Stalins und die Lager überlebt. Seine Mutter, akademische Malerin aus Mitteldeutschland, lebte vor ihrer Flucht vor der roten Armee in Dresden, das sie während des Feuersturms des 13. Februars 1945 verlassen musste. Beide haben Peter Haisenko ein offenes, differenziertes Weltbild vermittelt: Schon das Kind hat sich nicht mit allzu vereinfachten Erklärungen zufrieden gegeben. Sehr frühzeitig widmete sich Haisenko im Heinz Moos Verlag/Gräfelfing der publizistischen Welt als Lektor. Die Erfahrungen dort lehrten ihn, Menschen und Lehren nicht wegen ihres großen Namens kritiklos zu akzeptieren. Die Arbeit als Pilot von Verkehrsmaschinen der Lufthansa gab dem schon qua Herkunft historisch ausgebildeten Schriftsteller von Jugend an die Gelegenheit, offen gebliebenen Fragen der Geschichte auf den Grund zu gehen. Auch Bekanntschaften und Freundschaften mit politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Eliten der frühen Bundesrepublik Deutschland nutzte Haisenko für intensiven Abgleich historischer Theorien in praktischen Studien der historischen mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen einer Politik, deren Widersprüche er nicht einfach durch Didaktik wegpoliert sehen wollte. Es sind viele Umstände, die einen Wissenschaftler erkennen lassen, wie unterschiedlich derselbe Vorgang in unterschiedlichen Ländern als Wahrheit dargestellt wird. Haisenko hat jede dieser Differenzen angeregt, mit eigenen Nachforschungen dem tatsächlichen Sachverhalt so nahe wie möglich zu kommen und die wissenschaftliche Vollständigkeit im Sinn der relevanten Fragestellungen stets im Blick zu behalten. Rasiermesserscharfe Kommentare sind aus dieser Arbeit hervorgegangen.

2007 veröffentlichte Peter Haisenko „Bankraub globalisiert“, ein Buch, in dem er das internationale Finanzwesen kritisch beleuchtet.

Die Humane Marktwirtschaft von Peter Haisenko

Neuerscheinung

Die Humane Marktwirtschaft
  • Die Humane Marktwirtschaft
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In einer Welt, in der alles käuflich ist – vom Mörder über Medien bis hin zu Abgeordneten –, ist echte Demokratie unmöglich. Wer Demokratie will, muss als wichtigste Voraussetzung ein Finanz- und Wirtschaftssystem fordern, das die Macht des Kapitals bricht, der „wundersamen Geldvermehrung“ durch Zins und Zinseszins ein Ende setzt und Korruption weitgehend unmöglich macht. Die Humane Marktwirtschaft wird das leisten, und nicht nur das. Sie wird den Menschen Freiheit schenken in bisher nicht gekanntem Ausmass; ein Leben frei von Lohnsteuer und Inflation und damit eine zuverlässig planbare Zukunft. Um das zu erreichen, bedarf es keiner blutigen Revolution, sondern lediglich der Rückbesinnung auf die Grundsätze des Humanismus – und deren konsequente Umsetzung.

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