Rainer Marten, geb. 1928, emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Freiburg i. Br. Zuletzt im Verlag Karl Alber erschienen sind: Die Möglichkeit des Unmöglichen. Zur Poesie in Philosophie und Religion (2005, 2. Auflage 2009), Maßlosigkeit. Zur Notwendigkeit des Unnötigen (2009), Radikalität des Geistes. Heidegger - Paulus - Proust (2012), Endlichkeit. Zum Drama von Tod und Leben (2013), Der menschliche Tod. Eine philosophische Revision (2015), Lob der Zweiheit. Ein philosophisches Wagnis (2017). Denkkunst. Kritik der Ontologie (Neuausgabe 2018), Der menschliche Mensch. Abschied vom utopischen Denken (Neuausgabe 2018).
Dem Menschen hat seine nackte Wirklichkeit noch nie genügt. Schon immer hat er versucht, sein wahres Antlitz selbst zu gestalten. Zwölf bedeutende, wirkungsgeschichtlich herausragende Versuche werden vom Verfasser kritisch durchdacht.
Dabei folgt er einem Leitmotiv, dass nämlich Menschen seit Anbeginn ihre eigene Stellung auf der Welt bestimmt haben, indem sie eine höhere Macht angenommen, Gott und Götter erfunden haben. Grundlegende Fragen wie die nach Sein und Nichts, Zeitlichkeit und Sterblichkeit, Gut und Böse, menschlicher Vernunft und einem gelingenden Leben waren stets eng verbunden mit dem Mensch-Gott-Verhältnis, wie es jeweils geglaubt wurde.