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Autorenbild von Rike Reiniger

Rike Reiniger

Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete an einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte Theater in Prag und Gießen, inszenierte in der freien Szene Berlins, war Mitbegründerin eines interkulturellen Theater-Ensembles und hatte Engagements an verschiedenen Bühnen in Deutschland. Heute lebt Rike Reiniger als Regisseurin und Autorin in Berlin und Vorpommern. Ihre Arbeiten wurden vielfach prämiert und in mehrere Sprachen übersetzt.
„Name: Sophie Scholl“ wurde mit dem Preis der juristischen Fakultät der Universität Regensburg ausgezeichnet.

Bei KLAK erschienen: Wolfsliebe, Erzählung (2013), ausgezeichnet mit dem Feuergriff el der Stadt Mannheim; Zigeuner-Boxer, Theatermonolog (2015), ausgezeichnet mit dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes; Risse in den Wörtern, Theatermonolog (2018)

Name: Sophie Scholl von Rike Reiniger

Neuerscheinung

Name: Sophie Scholl
  • Name: Sophie Scholl
  • (2)

„Ich heisse Sophie Scholl. Und da fängt das Problem auch schon an“.

„Wir haben alle unsere Massstäbe in uns selbst, nur werden sie zu wenig gesucht!“
Sophie Scholl

So beginnt die Geschichte der Jurastudentin Sophie. Sie steht kurz vor dem Examen, voller Vorfreude auf ihr Berufsleben. Ihr Nachname? Reiner Zufall. Es ist der Name einer jungen Frau, die den Mut hatte, sich gegen die Verbrechen der Nazis zu stellen. Sophie Scholl und ihre Freunde von der „Weissen Rose“ wurden verraten, in einem Schauprozess verurteilt und am 22.2.1943 hingerichtet.
Die Entschlossenheit ihrer berühmten Namensvetterin wird heute zum Prüfstein für das Gewissen der jungen Jurastudentin. Sie muss vor Gericht gegen ihren Professor aussagen. Soll sie lügen, um ihr Examen und ihre Karriere zu sichern? Oder soll sie die Wahrheit sagen und damit ihre berufliche Zukunft gefährden?
Der Theatermonolog wird ergänzt durch den Aufsatz „Sozialer Mut – Heldentum oder Bürgerpflicht?“ von Frank Reiniger (Historiker) und die originalen Flugblätt ertexte der „Weissen Rose“.

„Ein Theaterstück, das trotz seiner Fiktion in die Realität eingreift , weil es im Spiel ein Appell ist!“
Kronen Zeitung Tirol, 19.11.2016

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