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Roswitha Quadflieg

Roswitha Quadflieg, in Zürich geboren, aufgewachsen und Kunststudium in Hamburg. 1973 bis 2003 druckte sie Künstlerbücher in ihrer eigenen Verlagswerkstatt Raamin-Presse. 1985 erschien ihr erstes Buch »Der Tod meines Bruders«, es folgten Romane, Dokumentationen (»Beckett in Hamburg), Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher. Von 2006 bis 2012 arbeitete sie in Freiburg und gründete dort den Literatursalon »Textetage«. Seit 2012 lebt sie inBerlin. Zuletzt erschien »Brief an meine Schwester« ­(gemeinsam mit der Schauspielerin Leslie Malton).Die Hälfte ihres Autorenhonorars geht an die Giuseppe Marcone Stiftung.

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»Ich will lieber schweigen« Produktbild: »Ich will lieber schweigen«

»Ich will lieber schweigen«


»Was also hast du im Krieg gemacht?«






Will Quadflieg war ein Star, sein Aufstieg begann im Dritten Reich. Jahrzehnte nach seinem Tod findet seine Tochter Roswitha sein Tagebuch, begonnen kurz vor Ende des 2. Weltkriegs. Es wird Zeit für ein ernstes Gespräch, das es zu Lebzeiten nie gegeben hat.




März 1945. Die Rote Armee rückt täglich näher an Berlin heran. Angst und Verzweiflung grassieren unter der Zivilbevölkerung. Gibt es eine Möglichkeit, zu entkommen? Die Eltern von Roswitha Quadflieg entschliessen sich zur Trennung. Er, einer der berühmtesten Schauspieler der Zeit, fängt ein Tagebuch für seine Frau an. Als ihre Mutter stirbt, findet Roswitha Quadflieg das Tagebuch zusammen mit zahlreichen Briefen des Vaters. Diese Dokumente zeugen nicht nur von Flucht, Angst, Liebe und der Behauptung einer richtigen deutschen Kultur. Sondern auch von Schuld, falscher Sprache, Lüge und Selbstlüge. Roswitha Quadflieg rekonstruiert 104 Tage im Leben ihres Vaters und konfrontiert ihn posthum damit. Eine beeindruckende Beweisaufnahme, ein erhellendes Zwiegespräch.

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Buch (Gebundene Ausgabe)

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