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Autorenbild von Sebastian Hennig

Sebastian Hennig

Sebastian Hennig, 1972 in Leipzig geboren, aufgewach­sen in Radebeul bei Dresden, wo er noch heute lebt, schloß 1998 ein Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden mit Diplom ab. Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als bildender Künstler verfaßt er zahlreiche Beiträge für Zeitungen, Zeitschriften und den Hörfunk, 2016 erscheint »Kennst Du Theodor Fon­tane?«, eine Monografie über den Dresdner Künstler Ernst Lewinger ist in Vorbereitung..
Peter Willweber, 1964 in Marienberg/Sachsen geboren, ist Inhaber einer Mitwohnzentrale im Sze­nestadtteil der Dresdner Neu­stadt. Daß er den Dresdner Aufstand von 1849 in einer Rede beim 16. Abendspazier­gang beschwor, blieb nicht ohne Folgen. Fast alle öffent­lichen Spuren Willyschen Hu­mors wurden getilgt..
Michael Beleites, 1964 in Halle an der Saale geboren, wurde vor allem durch seine kirchlich publizierte Dokumen­tation über die Pechblende ein exponierter Akteur der Um­weltbewegung in der DDR. In der Wende beriet er das Neue Forum, später Green­peace und das Bündnis 90 im sächsischen Landtag. Von 2000 bis 2010 war er Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. 1992 bis 1995 studierte er Landwirtschaft in Berlin und Großenhain. Seine Arbeit am Nachlaß des Ontithologen Otto Klein­schmidt inspiririerte ihn zu einer genetisch-ökologi­schen Analyse, die das Selek­tionsdenken in der Bio­logie überwindet und so der Wett­bewerbs-Logik unserer Zeit das Fundament entzieht. Über die Biologie hinaus, bleibt er eng mit der Bür­gerbewegung und alternativen Denk- und Poitikmo­dellen verbunden.

Nie zweimal in denselben Fluß von Sebastian Hennig

Neuerscheinung

Nie zweimal in denselben Fluß
  • Nie zweimal in denselben Fluß
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Die Berichterstattung zu Björn Höcke besteht überwiegend aus Meinungen über ihn. Äusserungen von ihm sind den Medien eher selten zu entnehmen. Wenn es dann doch geschieht, werden seine Worte nur ausschnittsweise mit skandalisierender Absicht wiedergegeben. Derart wie ein bedrohliches Phänomen analysiert, kommt er als eigenständiger Autor seiner Äusserungen nicht in Betracht. Er dient nur als die harte Kante, an der die gegen ihn ausgesandten Signale zur Resonanz kommen. Keinesfalls soll er als Sender eines eigenen Programms wahrgenommen werden. Vorliegendes Buch korrigiert das Missverhältnis, indem es Björn Höcke selbst ausführlich zu Wort kommen lässt. Seine Auffassung von den gegenwärtigen Verhältnissen ist dargelegt im Gedankenaustausch mit dem Künstler und Publizisten Sebastian Hennig. Beide Gesprächsteilnehmer gehören dem gleichen Jahrgang an, verlebten jedoch ihre Kindheit und Jugend in getrennten deutschen Teilstaaten. Die während eines Jahres geführten Gespräche spiegeln damit zugleich die Empfindungen einer Generation wider, die unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung ihr Berufsleben angetreten hat. Wir erfahren zugleich, welche politischen Ziele Björn Höcke verfolgt und welche Vorstellungen von der Welt er hegt. Darüber hinaus vermittelt das Gespräch einen Eindruck von der Person hinter dem diffamierten Politiker, zeigt auf welchen Erfahrungen und Erlebnissen seine Einsichten gegründet sind.

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