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Théophile Gautier

Théophile Gautier (1811–1872) war der Hohepriester der reinen Schönheit. Ursprünglich als Maler ausgebildet, brachte er eine visuelle Plastizität in die Literatur, die ihresgleichen sucht. Er war ein zentraler Kopf der französischen Romantik, distanzierte sich jedoch früh von deren moralischem oder politischem Sendungsbewusstsein. Mit seinem berühmten Vorwort zu Mademoiselle de Maupin begründete er die Theorie des L'art pour l'art – die Kunst habe keinen anderen Zweck, als schön zu sein. Gautier war ein Meister der Form, dessen Einfluss auf Baudelaire und die späteren Symbolisten fundamental war. Sein Schreiben ist eine Feier der Oberfläche, der Farbe und der makellosen Ästhetik.

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Mademoiselle de Maupin (Großdruck)

Théophile Gautier: Mademoiselle de Maupin Lesefreundlicher Grossdruck in 16-pt-Schrift Grossformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2026 Durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: Paris 1835. Druck der ersten deutschen Übersetzung von I. Ewers-Wunderwald, Leipzig 1903. Textgrundlage ist die Ausgabe: Theophile Gautier: Mademoiselle de Maupin. Ins Deutsche übertragen von Arthur Schurig. Mit zwölf mit der Hand kolorierten Steinzeichnungen von Werner Schmidt, München: Georg Müller, 1921. Dieses Buch folgt in Rechtschreibung und Zeichensetzung obiger Textgrundlage. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ernst Ludwig Kirchner, Frauen auf der Strasse, 1915. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH

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