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Ulrich Loock

Ulrich Loock, geb. 1953, war von 1985 – 1997 Direktor der Kunsthalle Bern, von 1997 – 2001 Direktor des Kunstmuseum Luzern, uns ist seit 2003 Stellvertretender Direktor des Museu Serralves in Porto, Portugal. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Kunst der Gegenwart, darunter ein monographischer Essay über Luc Tuymans (1996).

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Franz Gertsch. Blow-Up Produktbild: Franz Gertsch. Blow-Up

Franz Gertsch. Blow-Up

Mit der Publikation „Blow-Up“ erscheint der umfassende, reich bebilderte Katalog zum Schaffen von Franz Gertsch (1930–2022) nun in deutscher und französischer Sprache. Begleitend zur Ausstellungskooperation, die nach Stationen im Louisiana Museum of Modern Art, Humlebaek (DK) und den Deichtorhallen Hamburg (D) nun im Kunstmuseum Bern (CH) und im Museum Franz Gertsch in Burgdorf (CH) zu sehen ist, beleuchtet das Buch Gertschs radikale Neudefinition des Realismus – vom legendären " Medici" -Gemälde bis zum meditativen Spätwerk. Im Fokus steht das namensgebende „Blow-Up“-Verfahren: die monumentale Vergrösserung fotografischer Vorlagen, die Gertsch in monatelanger Präzisionsarbeit auf Leinwand oder Holz übertrug. Mit einer umfassenden Werkliste sowie Beiträgen von Tobia Bezzola, Kathleen Bühler, Florian Illies, Dora Imhof, Ulrich Loock sowie einem Gespräch mit Hans Ulrich Obrist ist dies ein massgeblicher Band zu einem der bedeutendsten Schweizer Künstler der Gegenwart.

Der Schweizer Künstler Franz Gertsch (1930–2022) erlangte mit dem Monumentalgemälde » Medici « auf der documenta 5 (1972) Weltruhm. Er gilt als ein wegweisender Protagonist des Fotorealismus und als Erneuerer des zeitgenössischen Holzschnitts. Sein Œuvre zeichnet sich durch handwerkliche Perfektion und die Transformation von Fotografie in grossformatige Malerei und Grafik aus.

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Buch (Gebundene Ausgabe)

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