WA

Walter Ackermann

Walter Ackermann (1903-1939)
Als Schüler wollte er Dichter werden, entschied sich nach dem Besuch beim Vater seines Freundes Giorgio Joyce aber für das leichtere Fliegen. Eine Art Schweizer Saint-Exupéry, verwarf er alle weiteren Pläne, als die NZZ ihn 1938 ein paar Seiten Terre des Hommes übersetzen liess..
CHARLES LINSMAYER
Wie es eine angewandte Sprachwissenschaft gibt, betreibt der Schweizer Literaturvermittler – Dr. phil I der Universität Zürich, Dr. hc. der Universität Basel, Träger des Deutschen Sprachpreises – angewandte Literaturwissenschaft. Mit Blick auf ein breites Publikum, mit der Fähigkeit, literarische Phänomene verständlich darzustellen und indem er sich in Zeitungs-Serien wie aktuell «Linsmayer liest» mit dem aktuellen Literaturgeschehen ebenso leidenschaftlich auseinandersetzt wie mit den Autorinnen und Autoren, die er, über hundert an der Zahl, an der wissenschaftlichen Forschung vorbei wieder neu ins Gespräch gebracht hat. Wobei er in letzterem Bereich ein Verfahren wählt, das die Bücher bis weit ausserhalb des Literaturbetriebs attraktiv macht: Seine Neuausgaben, aber auch seine zu Bestsellern gewordenen Anthologien liefern dem Lesepublikum in einem «biographisches Nachwort» genannten Anhangteil das für das Verständnis eines Buches notwendige Hintergrundmaterial immer gleich mit. Reich illustriert, erzählerisch brillant und so, dass die von ihm auf diese Weise vorgelegten über 130 Bücher zu einer lebendigen, reich bebilderte Literaturgeschichte in Einzeldarstellungen geworden sind: zur faszinierenden Präsentation einer anderen Schweizer Literatur..
CHARLES LINSMAYER
Wie es eine angewandte Sprachwissenschaft gibt, betreibt der Schweizer Literaturvermittler – Dr. phil I der Universität Zürich, Dr. hc. der Universität Basel, Träger des Deutschen Sprachpreises – angewandte Literaturwissenschaft. Mit Blick auf ein breites Publikum, mit der Fähigkeit, literarische Phänomene verständlich darzustellen und indem er sich in Zeitungs-Serien wie aktuell «Linsmayer liest» mit dem aktuellen Literaturgeschehen ebenso leidenschaftlich auseinandersetzt wie mit den Autorinnen und Autoren, die er, über hundert an der Zahl, an der wissenschaftlichen Forschung vorbei wieder neu ins Gespräch gebracht hat. Wobei er in letzterem Bereich ein Verfahren wählt, das die Bücher bis weit ausserhalb des Literaturbetriebs attraktiv macht: Seine Neuausgaben, aber auch seine zu Bestsellern gewordenen Anthologien liefern dem Lesepublikum in einem «biographisches Nachwort» genannten Anhangteil das für das Verständnis eines Buches notwendige Hintergrundmaterial immer gleich mit. Reich illustriert, erzählerisch brillant und so, dass die von ihm auf diese Weise vorgelegten über 130 Bücher zu einer lebendigen, reich bebilderte Literaturgeschichte in Einzeldarstellungen geworden sind: zur faszinierenden Präsentation einer anderen Schweizer Literatur.

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Flug mit Elisabeth und andere Aviatica Produktbild: Flug mit Elisabeth und andere Aviatica Band 15

Flug mit Elisabeth und andere Aviatica


Der Pilot sah in seinem Werk die Kehrseite der Fliegerei voraus



Flug mit Elisabeth
, die einst vielgelesene Lovestory zwischen einem Piloten und einer Gutsherrentochter endet damit, dass der Pilot das Fliegen aufgeben will. Ohnehin ist das Besondere des Romans, noch stärker aber der anderen Texte des Bandes, die kritische Haltung des Autors der Fliegerei und der Technik gegenüber. «Vielleicht ist dieses immer schnellere Umherrasen nur ein Davonlaufen vor uns selbst», konstatierte der flugerprobte Pilot, der 1939 auch selbst bei einem Absturz den Tod fand.
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