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Werner Ryser

Werner Ryser, geboren 1947 in Winterthur, lebt in Basel. Nach dem Debütroman «Walliser Totentanz» folgten bisher die Romane «Das Ketzerweib», «Die Revoluzzer» sowie die vier Bände der kaukasischen Tetralogie «Geh, wilder Knochenmann!», «Die grusinische Braut», «Kaukasische Sinfonie» und «Windhauch, das ist alles Windhauch».

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Die Ausgebeuteten Produktbild: Die Ausgebeuteten

Die Ausgebeuteten

An den drei Rheinbrücken sind Sprengladungen installiert, in den Wäldern heimtückische Fallgruben und Stacheldrahtverhau entlang der plötzlich sehr spürbaren Landesgrenze, im Elsass Geschützdonner: Basel hält den Atem an.Im Spannungsfeld des Industriezeitalters, zwischen Fortschritt und Zerstörung, Ausbeutung und Dekadenz, Rebellion und Repression faltet Werner Rysers Folgeroman zu «Die Revoluzzer» ein vielschichtiges, akribisch recherchiertes Stimmungsbild der Grenzstadt während des Ersten Weltkriegs auf. Unter dem Druck der permanenten Bedrohung direkt vor der Haustür kocht der Klassenkampf hoch, die Arroganz der städtischen Oberschicht prallt auf ein neues Selbstbewusstsein der Wehrmänner und der Pflegerinnen aus der Arbeiterklasse.
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