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R. Jokinen Filiale: Orell Füssli Wil
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Meine letzte Rezension Die Straße von Robert Seethaler
Die Strasse, ist bereits das 4. Buch von Robert Seethaler, das ich gelesen habe. Das Buch "Ein ganzes Leben" war bisher dasjenige, das mir am Liebsten war. Was ich an Seethalers Büchern mag, ist die ruhige Erzählweise und wie er mit wenigen Worten seine Figuren so präzise beschreiben kann. In "Die Strasse" steht keine Figur im Mittelpunkt der Geschichte. Es ist das Portrait einer ganzen Strasse mit seinen unterschiedlichsten Bewohnern. Der Erzählstil dieses Buches ist sehr speziell. In kurzen Dialogen, Monologen, Gedanken, Wortfetzen und Beobachtungen lernte ich die Bewohner der Strasse kennen. Zu Beginn war es mitunter nicht einfach, herauszufinden, wer gerade mit wem im Gespräch war. Aber nach und nach ergab sich ein Gesamtbild. Da ist der junge Mann, der mit wenig Mitteln ein Antiquariat eröffnet, die unglücklich verliebte Blumenhändlerin, die Bewohner eines Altenheimes und ihre Heimleiterin, ein Obdachloser, der Arzt und der Pfarrer. Es geht um alltägliche Sorgen, Hoffnungen, Freude und Nöte, um Schicksale und Miteinander. Es ist das Portrait einer Strasse mit ihren Bewohnern. Wer ein spannendes Buch mit rotem Faden sucht, ist hier falsch. Aber wer sich auf "Die Strasse" und seine Bewohner einlässt, erlebt hohe Erzählkunst. Der Einblick in einen Mikrokosmos, der das Leben der Menschen darin hervorragend beschreibt. Für mich ein ganz tolles Buch.
ab Fr. 36.90
Produktbild Die Straße
5/5
  • R. Jokinen
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Die Straße

Die Strasse, ist bereits das 4. Buch von Robert Seethaler, das ich gelesen habe. Das Buch "Ein ganzes Leben" war bisher dasjenige, das mir am Liebsten war. Was ich an Seethalers Büchern mag, ist die ruhige Erzählweise und wie er mit wenigen Worten seine Figuren so präzise beschreiben kann. In "Die Strasse" steht keine Figur im Mittelpunkt der Geschichte. Es ist das Portrait einer ganzen Strasse mit seinen unterschiedlichsten Bewohnern. Der Erzählstil dieses Buches ist sehr speziell. In kurzen Dialogen, Monologen, Gedanken, Wortfetzen und Beobachtungen lernte ich die Bewohner der Strasse kennen. Zu Beginn war es mitunter nicht einfach, herauszufinden, wer gerade mit wem im Gespräch war. Aber nach und nach ergab sich ein Gesamtbild. Da ist der junge Mann, der mit wenig Mitteln ein Antiquariat eröffnet, die unglücklich verliebte Blumenhändlerin, die Bewohner eines Altenheimes und ihre Heimleiterin, ein Obdachloser, der Arzt und der Pfarrer. Es geht um alltägliche Sorgen, Hoffnungen, Freude und Nöte, um Schicksale und Miteinander. Es ist das Portrait einer Strasse mit ihren Bewohnern. Wer ein spannendes Buch mit rotem Faden sucht, ist hier falsch. Aber wer sich auf "Die Strasse" und seine Bewohner einlässt, erlebt hohe Erzählkunst. Der Einblick in einen Mikrokosmos, der das Leben der Menschen darin hervorragend beschreibt. Für mich ein ganz tolles Buch.

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