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R. Jokinen Filiale: Orell Füssli Wil

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Meine letzte Rezension Komm, Mama von Sirpa Kähkönen
Sirpa Kähkönen wurde für dieses sehr persönliche Buch mit dem Finlandia-Preis ausgezeichnet. Meiner Meinung nach absolut zu Recht. Das Buch ist eine Wucht. Eines vorweg. Dies ist kein einfaches Buch. Die Autorin nimmt in diesem autofiktionalen Werk Abschied von ihrer verstorbenen Mutter. Vom Helsinki der Gegenwart führt die Geschichte zurück in die Provinz der 1920er Jahre. Ich liebe es, wenn ich beim Lesen gleichzeitig viel über Land, Leute und Geschichte erfahre. Die Autorin hatte ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Als "Betriebsunfall" wurde sie einmal von ihr bezeichnet. Sirpa hätte ihre Mutter hassen können. Das Buch hätte eine Abrechnung werden können. Mich hat es deshalb tief beeindruckt, wie die Tochter in einer einzigen Nacht die Geschichte ihrer Mutter aufarbeitet anhand von 36 Gegenständen. Und wie auf Trauer, Kummer und Wut auch tiefes Verständnis, Verzeihen und sogar Liebe treffen. Es hat mich erschüttert, zutiefst berührt und nachdenklich gemacht. Eine ganz persönliche Geschichte des Abschieds, der Trauer und auch der Traumata, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Gleichzeitig ein Exkurs in die Geschichte Finnlands. Eine absolute Empfehlung von mir für alle Töchter, Mütter und geschichtlich interessierten Lesern.
ab Fr. 34.90
Produktbild Komm, Mama
5/5
  • R. Jokinen
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5/5

Komm, Mama

Sirpa Kähkönen wurde für dieses sehr persönliche Buch mit dem Finlandia-Preis ausgezeichnet. Meiner Meinung nach absolut zu Recht. Das Buch ist eine Wucht. Eines vorweg. Dies ist kein einfaches Buch. Die Autorin nimmt in diesem autofiktionalen Werk Abschied von ihrer verstorbenen Mutter. Vom Helsinki der Gegenwart führt die Geschichte zurück in die Provinz der 1920er Jahre. Ich liebe es, wenn ich beim Lesen gleichzeitig viel über Land, Leute und Geschichte erfahre. Die Autorin hatte ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Als "Betriebsunfall" wurde sie einmal von ihr bezeichnet. Sirpa hätte ihre Mutter hassen können. Das Buch hätte eine Abrechnung werden können. Mich hat es deshalb tief beeindruckt, wie die Tochter in einer einzigen Nacht die Geschichte ihrer Mutter aufarbeitet anhand von 36 Gegenständen. Und wie auf Trauer, Kummer und Wut auch tiefes Verständnis, Verzeihen und sogar Liebe treffen. Es hat mich erschüttert, zutiefst berührt und nachdenklich gemacht. Eine ganz persönliche Geschichte des Abschieds, der Trauer und auch der Traumata, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Gleichzeitig ein Exkurs in die Geschichte Finnlands. Eine absolute Empfehlung von mir für alle Töchter, Mütter und geschichtlich interessierten Lesern.

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