Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
01.01.1990
Abbildungen
mit 37 Abbildungen
Verlag
Vexer Verlag GmbHSeitenzahl
70
Maße (L/B)
27.4/20.9 cm
Gewicht
400 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-909090-09-9
Die Publikation erschien 1990 zur Ausstellung von Ian Anüll in der Kunsthalle Zürich.
Im Katalog schreibt Bernhard Bürgi: «Ian Anüll unterwandert festgefügte Werte mit anarchistischer Bildlust, materielle wie geistige Fundstücke aus der Welt des Kosmos benutzt er als signifikante Zeichen, die er – rigoros und leichtfüssig zugleich – in malerischen und objekthaften Zusammenhängen wirksam werden lässt. Er bindet die künstlerische Vorstellungskraft unzweifelhaft an gesellschaftspolitische Realitäten, nutzt – meist mit feiner Ironie und erfrischender Direktheit – ihre Wechselwirkungen als schöpferisches Potential. Zwar wird eine konzeptuelle Strategie deutlich, die man etwa ihrer sozioökonomischen Aspekte wegen (das Kunstwerk als Trademarkprodukt) unmittelbar gesellschaftskritisch deuten könnte. Aber Ian Anülls prozesshaftes Bilden bewegt sich auf ambivalente Konstellationen zu, die ebenso Bezüge zu kosmischen Dimensionen wie dadaistischem Unsinn andeuten können und geschieht wesentlich auf intuitiv-sinnliche Weise; der Zufall wird oft zum Anreger und die Handschrift ist unprätentiös. Die formal stark reduzierte, meist geometrisierende Bildsprache entstammt nicht einem stilistischen Credo, sondern methodischer Konsequenz, dem Aufspüren lebensbestimmender Strukturen, die es in alltäglichen Erscheinungen und einfachen Sinnzusammenhängen dingfest zu machen und in künstlerisch bestimmte Energieflüsse zu führen gilt.».
Im Katalog schreibt Bernhard Bürgi: «Ian Anüll unterwandert festgefügte Werte mit anarchistischer Bildlust, materielle wie geistige Fundstücke aus der Welt des Kosmos benutzt er als signifikante Zeichen, die er – rigoros und leichtfüssig zugleich – in malerischen und objekthaften Zusammenhängen wirksam werden lässt. Er bindet die künstlerische Vorstellungskraft unzweifelhaft an gesellschaftspolitische Realitäten, nutzt – meist mit feiner Ironie und erfrischender Direktheit – ihre Wechselwirkungen als schöpferisches Potential. Zwar wird eine konzeptuelle Strategie deutlich, die man etwa ihrer sozioökonomischen Aspekte wegen (das Kunstwerk als Trademarkprodukt) unmittelbar gesellschaftskritisch deuten könnte. Aber Ian Anülls prozesshaftes Bilden bewegt sich auf ambivalente Konstellationen zu, die ebenso Bezüge zu kosmischen Dimensionen wie dadaistischem Unsinn andeuten können und geschieht wesentlich auf intuitiv-sinnliche Weise; der Zufall wird oft zum Anreger und die Handschrift ist unprätentiös. Die formal stark reduzierte, meist geometrisierende Bildsprache entstammt nicht einem stilistischen Credo, sondern methodischer Konsequenz, dem Aufspüren lebensbestimmender Strukturen, die es in alltäglichen Erscheinungen und einfachen Sinnzusammenhängen dingfest zu machen und in künstlerisch bestimmte Energieflüsse zu führen gilt.».
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung