Nach mehr als zwanzig Jahren reist die Journalistin Irena Brezna Ende 1989 wieder in ihre ehemalige Heimat, die Tschechoslowakei, wo sie zwar viel Vertrautes wiederfindet, doch begegnet sie auch einer vielleicht unüberbrückbaren Entfremdung. In den folgenden Monaten und Jahren unternimmt Irena Brezna weitere Reisen in die Länder des ehemaligen Ostblocks, auf denen sie den Fragen, Hoffnungen und Ängsten nachspürt, die angesichts der plötzlichen Veränderungen aufgekommen sind. Sie richtet ihre Aufmerksamkeit nicht auf die spektakulären politischen Ereignisse. Sie vermittelt auf eine sinnliche, anschauliche Weise Momentaufnahmen aus dem Alltag.
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