Historische Veränderungen prosodischer Strukturen Analysen im Licht der nichtlinearen Phonologie
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
02.06.1999
Abbildungen
mit Illustrationen
Verlag
De GruyterSeitenzahl
165
Maße (L/B/H)
24.6/17.5/1.5 cm
Gewicht
488 g
Auflage
Reprint 2012
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-484-30400-0
Dieses Buch enthält die exemplarische Anwendung nichtlinearer Modelle auf drei Phänomenbereiche der Historischen Phonologie: Verners Gesetz, die mittelenglische Vokallängung sowie Vokaldehnungen und -kürzungen vom Mittelhochdeutschen zum Neuhochdeutschen.
(1) Der in Verners Gesetz beschriebene Stimmtonwechsel bei Obstruenten vom Indogermanischen zum Germanischen wird im Rahmen des Merkmalhierarchiemodells als Ausbreitung eines laryngalen Merkmals unter prosodischen Bedingungen repräsentiert.
(2) Die mittelenglische Vokallängung wird als Anpassung an eine kanonische Minimalstruktur für metrische Füsse dargestellt.
(3) Die Vokaldehnungen und -kürzungen vom Mittelhochdeutschen zum Neuhochdeutschen werden in ihrem Kern auf das Wirken des Weight Law zurückgeführt, das von einer universal präferierten Silbenstruktur mit zwei Reimpositionen ausgeht.
Alle drei diachronen Prozesse unterliegen prosodischen Beschränkungen, die im Rahmen der Autosegmentalen und Metrischen Phonologie adäquat erfassbar sind.
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