John Barclays "Argenis" und ihr staatstheoretischer Kontext Untersuchungen zum politischen Denken der Frühen Neuzeit
Fr. 162.00
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
14.06.1999
Verlag
De GruyterSeitenzahl
417
Maße (L/B/H)
23.6/16/3.5 cm
Gewicht
865 g
Auflage
Reprint 2011
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-484-36548-3
Die interdisziplinär angelegte Untersuchung befasst sich mit John Barclays (1582-1621) neulateinischem Staatsroman "Argenis" (1621), einem tagespolitischen Schlüsselroman auf dem Hintergrund der französischen Religionskriege. Die "Argenis" ist ein parteipolitisches Pamphlet gegen die Monarchomachen, speziell gegen die militanten Hugenotten; zugleich wird untersucht, inwiefern dieser höchst komplexe Roman aber auch Entwurf und Utopie des idealen Staates, Fürstenspiegel für Ludwig XIII. sowie Manifest und Proklamation der absolutistischen Staatslehre ist. Grundlage der Interpretation, die den Roman im Kontext des politischen Denkens und der 'politischen' Schriften seines Autors untersucht, ist die Beschäftigung mit denjenigen staatstheoretischen Werken aus Mittelalter und Früher Neuzeit, die Barclays Denken prägten (u.a. die Schriften seines Vaters William, Jean Bodins und Jakobs I. von England). Als unabdingbar erwies sich dabei auch eine gründliche Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Staatsrechtfertigung, also der Frage nach dem Grund und der Grenze des dem Staat geschuldeten Gehorsams, vor dem Hintergrund der konfessionellen Bürgerkriege und der Suprematieansprüche des Papsttums über die weltlichen Fürsten. Hier wurden erstmals auch die im vatikanischen Geheimarchiv und in der Vatikanbibliothek aufbewahrten Quellen zu Barclay herangezogen.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung