Bauten Theo Kellner und Felix H Hansen Aus dem gemeinsamen Schaffen. Mit e. Einl. v. Martin R. Möbius u. e. Nachw. v. Mark Escherich
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.01.2000
Abbildungen
mit 12 Abbildungen, 23 Tafeln mit 51 Abbildungen mit 58 historischen Anzeigen, und XII S. mit 5 Abbildungen
Verlag
Gebrüder Mann VerlagSeitenzahl
42
Maße (L/B/H)
26.9/20/1.5 cm
Gewicht
552 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7861-2350-7
Die einst zu Preussen gehörende thüringische Landeshauptstadt Erfurt war - wie die gesamte Region Thüringen - kein Hort der Reformarchitektur der zwanziger Jahre. Theo Kellner und Felix H. Hinssen galten hier als Vorreiter. Beide gehörten zu jener jungen Architektengeneration, welche in die Moderne hineingeboren wurde. Ihr gemeinsames Frühwerk ist dementsprechend von einer aufgeschlossenen Sicht auf die neue Baukunst bestimmt. Es zeigt aber auch, wie konsequent sich beide von Auffassungen fernhielten, die in blosser Zweckdienlichkeit das einzige Motiv des Bauens verstanden. Wie ihre bedeutenden Lehrmeister Otto Bartning und Hans Poelzig verstanden sie sich zu sehr als Künstler, um funtionalistischen oder rationalistischen Einflüssen zu erliegen.
Theo Kellners Kontakte zur progressiven Kunstszene Erfurts und den ihr angeschlossenen Kreisen brachten dem gemeinsam mit Felix H. Hinssen betriebenen Atelier die nötigen Aufträge ein. In teilweise mäzenatenhafter Weise ermöglichten Bildungsbürger und Ärzte moderne bauliche Lösungen, die jedoch nicht immer frei von modischem Chic waren. Das Erfurter Verwaltungsgebäude der AOK wurde das Hauptwerk ihres "gemeinsamen Schaffens". Die nun wieder aufgelegte Monografie von 1930 dokumentiert nahezu das komplette Werk dieser Bürogemeinschaft, die nur von 1927 bis 1931 Bestand hatte.
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