Die Wiederentdeckung des Epikureischen Naturrechts Zu Thomas Hobbes' philosophischer Entwicklung von 'De Cive' zum 'Leviathan' im Pariser Exil 1640-1651
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.01.1998
Verlag
Klostermann, VittorioSeitenzahl
480
Maße (L/B/H)
24.4/16.4/2.9 cm
Gewicht
820 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-465-02998-4
Diese Neufassung der 'politics in English' wurde nicht im Jahre 1650 allein deshalb notwendig, weil Hobbes unter dem Einfluss seiner Pariser Freunde zu Beginn der 40er Jahre eine Präzisierung seiner allgemeinen Philosophiekonzeption vorgenommen hatte. Nach 1646 hat Hobbes auch die Grundlagen seiner Rechtstheorie korrigiert: Während noch "De Cive" seine Zugehörigkeit zur Tradition des stoisch- christlichen Naturrechts nicht verleugnen kann, liegt mit dem "Leviathan" hingegen eine epikureisch geprägte Rechtstheorie vor, die zwar gleichermassen an den begrifflichen Vorgaben des überlieferten Naturrechts weitgehend festhält, die theistische Grundlegung jedoch erstmalig konsequent durch eine sprachphilosophische ersetzt.
Hobbes' "Leviathan" ist weder ein Traktat über den modernen homo politicus in der Tradition Machiavellis, noch ist er ein früher Beitrag zur Gesellschaftstheorie des homo oeconomicus. Er ist vielmehr ein rechtsphilosophisches Werk im klassischen Sinne, das von jenen Prinzipien handelt, die sich die Menschen zu eigen machen müssen, bevor sie sich mit ihresgleichen über das Gerechte und Ungerechte verständigen können.
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