Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
17.06.1999
Verlag
NomosSeitenzahl
379
Maße (L)
22.8 cm
Gewicht
566 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7890-6093-9
Empirische Untersuchungen zu den wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen der weltwirtschaftlichen Integration sind - trotz der erheblichen öffentlichen Aufmerksamkeit, welche die angebliche 'Globalisierungsfalle' in den letzten Jahren auf sich zog - vor allem im deutschen Sprachraum selten.
Der Sammelband will dieses Defizit beheben. Er vereinigt Beiträge von Autoren, die Methoden der komparativen und internationalen Politischen Ökonomie nutzen, um die Krisenszenarien der Globalisierungsliteratur zu überprüfen. Die Autoren befassen sich mit den sozioökonomischen Konsequenzen der weltwirtschaftlichen Integration, der Einschränkung politischer Handlungskapazität und Problemlösungsfähigkeit sowie der Substitution nationaler Steuerung durch internationale Kooperation und Koordination. Dabei gelangen die Autoren zu dem Schluss, dass die populären Krisenszenarien bei weitem übertrieben sind. Zwar lassen sich durchaus Veränderungen der Handlungsbedingungen nationalstaatlicher Politik feststellen, doch diese finden nicht in dem behaupteten Ausmass statt und sind zudem auf einige wenige Politikfelder begrenzt. Es erscheint deshalb unumstritten, dass das von vielen Beobachtern prognostizierte Ende der politischen Handlungsfähigkeit oder gar des Nationalstaates selbst keineswegs droht.
Der Sammelband will dieses Defizit beheben. Er vereinigt Beiträge von Autoren, die Methoden der komparativen und internationalen Politischen Ökonomie nutzen, um die Krisenszenarien der Globalisierungsliteratur zu überprüfen. Die Autoren befassen sich mit den sozioökonomischen Konsequenzen der weltwirtschaftlichen Integration, der Einschränkung politischer Handlungskapazität und Problemlösungsfähigkeit sowie der Substitution nationaler Steuerung durch internationale Kooperation und Koordination. Dabei gelangen die Autoren zu dem Schluss, dass die populären Krisenszenarien bei weitem übertrieben sind. Zwar lassen sich durchaus Veränderungen der Handlungsbedingungen nationalstaatlicher Politik feststellen, doch diese finden nicht in dem behaupteten Ausmass statt und sind zudem auf einige wenige Politikfelder begrenzt. Es erscheint deshalb unumstritten, dass das von vielen Beobachtern prognostizierte Ende der politischen Handlungsfähigkeit oder gar des Nationalstaates selbst keineswegs droht.
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