Albrecht Dürer: Adam und Eva Die Gemälde, ihre Geschichte und Rezeption bei Lucas Cranach d.Ä. und Hans Baldung Grien
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.01.2001
Abbildungen
mit 42 Abbildungen 24,5 cm
Verlag
Gebr. Mann VerlagSeitenzahl
364
Maße (L/B/H)
25/17.7/2.9 cm
Gewicht
1020 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-496-01244-3
Die aus einem zyklischen oder typologischen Zusammenhang isolierte Darstellung von „Adam und Eva“ ist eine Leistung Albrecht Dürers, die in der nordalpinen Kunst keine Vorläufer kennt. Kurz nach seinem zweiten Italienaufenthalt fertigt er 1507 die beiden „Adam und Eva“ Tafeln an, die 1654 als Geschenk der schwedischen Königin Christina an König Philipp IV. nach Spanien gelangten und sich seitdem im Prado befinden. Der Autor nutzt bislang nicht beachtetes Quellenmaterial, das nicht nur von der zeitgenössischen Wertschätzung des Bildpaares zeugt, sondern auch Rückschlüsse über frühe Besitzverhältnisse bzw. den Anlass ihrer Entstehung erlaubt. Die Beliebtheit von Dürers Bildfindung lässt sich nicht nur anhand der unmittelbaren Reaktionen seiner Kollegen ablesen. Auch die im 16. und 17. Jahrhundert entstandenen vier Kopienpaare in Mainz, Florenz sowie in Schweden zeugen davon. Christian Schoen leistet einen grundlegenden Beitrag zu Dürers malerischem Werk und zum Thema „Adam und Eva“ bzw. „Sündenfall“ in der nordalpinen Renaissance.
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