Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.03.2000
Verlag
NomosSeitenzahl
330
Maße (L)
22.7 cm
Gewicht
496 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7890-6506-4
Die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Frankreich waren in den fünfziger und sechziger Jahren ausgesprochen ambivalent: Differenzen in der Beurteilung der Funktion des Nationalstaats oder in der Frage der Machtverteilung innerhalb des westlichen Bündnisses waren ebenso offenkundig wie die Chancen bilateraler Kooperation.
Im Mittelpunkt der Untersuchung von Koopmann steht die Bedeutung der konfliktträchtigen Beziehungen zwischen beiden Staaten für den aussenpolitischen Entscheidungsprozess der Bundesrepublik. Wie sehr musste die Bundesregierung in ihrer Deutschland-, Europa- und Bündnispolitik Rücksicht auf französische Interessen nehmen? Wovon hing der französische Einfluss ab? Zur Beantwortung dieser Fragen werden die deutsch-französischen Beziehungen und der aussenpolitische Entscheidungsprozess in Bonn anhand dreier Fallstudien über die Berlin-Krise von 1958 bis 1962, die Fouchet-Pläne einer politischen Integration Europas und das Projekt einer multilateralen Atomstreitmacht (MLF) nachgezeichnet. Als Ergebnis muss das Bild einer aussenpolitischen "Kanzlerdemokratie" relativiert werden. Der Arbeit liegt umfangreiches Aktenmaterial zugrunde.
Im Mittelpunkt der Untersuchung von Koopmann steht die Bedeutung der konfliktträchtigen Beziehungen zwischen beiden Staaten für den aussenpolitischen Entscheidungsprozess der Bundesrepublik. Wie sehr musste die Bundesregierung in ihrer Deutschland-, Europa- und Bündnispolitik Rücksicht auf französische Interessen nehmen? Wovon hing der französische Einfluss ab? Zur Beantwortung dieser Fragen werden die deutsch-französischen Beziehungen und der aussenpolitische Entscheidungsprozess in Bonn anhand dreier Fallstudien über die Berlin-Krise von 1958 bis 1962, die Fouchet-Pläne einer politischen Integration Europas und das Projekt einer multilateralen Atomstreitmacht (MLF) nachgezeichnet. Als Ergebnis muss das Bild einer aussenpolitischen "Kanzlerdemokratie" relativiert werden. Der Arbeit liegt umfangreiches Aktenmaterial zugrunde.
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