Band 233
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.04.2000
Abbildungen
mit Abbildungen
Verlag
NomosSeitenzahl
220
Maße (L)
23 cm
Gewicht
336 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7890-6671-9
Die Harmonisierung der Unternehmensbesteuerung gehört zu den vordringlichen steuerpolitischen Aufgaben der Europäischen Union. Aber auch innerhalb der Mitgliedstaaten besteht häufig noch Reformbedarf.
Vor diesem Hintergrund ermittelt der Verfasser innerhalb der EU-Mitgliedstaaten die effektiven Grenzsteuersätze für nationale und internationale Direktinvestitionen. Im Ergebnis weichen die Steuerbelastungen von Kapitalgesellschaften innerhalb der EU-Mitgliedstaaten erheblich voneinander ab. Eine differenzierte Betrachtung zeigt ausserdem, dass beinahe alle Steuersysteme massive Verzerrungen von Investitions- und Finanzierungsentscheidungen nach sich ziehen und damit die optimale Allokation der Produktionsfaktoren verzerren.
Die Analyse der gemeinschaftsrechtlichen Grundlagen zeigt indessen, dass die rechtliche Basis für eine Harmonisierung der Körperschaftssteuer zwar grundsätzlich gegeben ist, aufgrund des Einstimmigkeitserfordernisses in Steuerfragen und dem in Maastricht beschlossenen Subsidiaritätsprinzip allerdings als wenig realistisch erscheint.
Eine empirische Bewertung der österreichischen Unternehmensbesteuerung, die in der öffentlichen Wahrnehmung bislang widersprüchlich beurteilt wurde, rundet die Untersuchung ab.
Vor diesem Hintergrund ermittelt der Verfasser innerhalb der EU-Mitgliedstaaten die effektiven Grenzsteuersätze für nationale und internationale Direktinvestitionen. Im Ergebnis weichen die Steuerbelastungen von Kapitalgesellschaften innerhalb der EU-Mitgliedstaaten erheblich voneinander ab. Eine differenzierte Betrachtung zeigt ausserdem, dass beinahe alle Steuersysteme massive Verzerrungen von Investitions- und Finanzierungsentscheidungen nach sich ziehen und damit die optimale Allokation der Produktionsfaktoren verzerren.
Die Analyse der gemeinschaftsrechtlichen Grundlagen zeigt indessen, dass die rechtliche Basis für eine Harmonisierung der Körperschaftssteuer zwar grundsätzlich gegeben ist, aufgrund des Einstimmigkeitserfordernisses in Steuerfragen und dem in Maastricht beschlossenen Subsidiaritätsprinzip allerdings als wenig realistisch erscheint.
Eine empirische Bewertung der österreichischen Unternehmensbesteuerung, die in der öffentlichen Wahrnehmung bislang widersprüchlich beurteilt wurde, rundet die Untersuchung ab.
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