Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.11.2001
Verlag
NomosSeitenzahl
323
Maße (L)
22.7 cm
Gewicht
474 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7890-7547-6
Können sich die australischen Aboriginals gegen eine Vervielfältigung ihrer Kunstwerke auf T-Shirts oder Geldscheinen zur Wehr setzen? Besitzen die nordamerikanischen Navajos Rechte gegen die kommerzielle Nachahmung ihrer traditionellen Teppichknüpfereien? Können die betroffenen Gemeinschaften eine kollektive Entschädigung für die unberechtigte Nutzung ihrer Folkloreformen verlangen?
Die jüngsten Entwicklungen vor der WIPO haben Hoffnungen keimen lassen, dass ein entsprechender Rechtsschutz von Folkloreformen in absehbarer Zeit gefunden werden könne. Der Autor untersucht die Eignung bestehender Immaterialgüterrechte, insbesondere des Urheberrechts, die Interessen der betroffenen Gemeinschaften an ihren Folkloreformen zu schützen.
Bereits 1982 wurden von UNESCO und WIPO gemeinsam die sog. Model Provisions verabschiedet. Sie sehen einen Rechtsschutz von Folkloreformen auf Basis eines Zustimmungsvorbehaltes der betroffenen Gemeinschaften vor. Der Autor widmet sich der Frage, inwieweit diese den Schutz der Interessen der betroffenen Gemeinschaften gewährleisten. Er geht dabei insbesondere auf die Frage ein, warum die Model Provisions bis zum heutigen Tage in keinem der Mitgliedsstaaten umgesetzt worden sind.
Die jüngsten Entwicklungen vor der WIPO haben Hoffnungen keimen lassen, dass ein entsprechender Rechtsschutz von Folkloreformen in absehbarer Zeit gefunden werden könne. Der Autor untersucht die Eignung bestehender Immaterialgüterrechte, insbesondere des Urheberrechts, die Interessen der betroffenen Gemeinschaften an ihren Folkloreformen zu schützen.
Bereits 1982 wurden von UNESCO und WIPO gemeinsam die sog. Model Provisions verabschiedet. Sie sehen einen Rechtsschutz von Folkloreformen auf Basis eines Zustimmungsvorbehaltes der betroffenen Gemeinschaften vor. Der Autor widmet sich der Frage, inwieweit diese den Schutz der Interessen der betroffenen Gemeinschaften gewährleisten. Er geht dabei insbesondere auf die Frage ein, warum die Model Provisions bis zum heutigen Tage in keinem der Mitgliedsstaaten umgesetzt worden sind.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung