Fiskus, Kirche und Staat im konfessionellen Zeitalter.
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.04.1995
Abbildungen
Tabellen, Abbildungen
Herausgeber
Paolo Prodi + weitereVerlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
395
Maße (L/B/H)
1.7/15.7/23.5 cm
Gewicht
530 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-08250-6
Zusammenfassend können die Ausgangshypothesen des Sammelbandes folgenderweise dargestellt werden: Die erste Annahme ist, dass es in dieser Zeitspanne, die von der Entstehung des frühmodernen Staates geprägt ist, einen Zusammenhang zwischen der Formierung der staatlichen Strukturen und der der neuen Territorialkirchen gibt. Die zweite Annahme ist, dass der neue Staat sich nicht darauf beschränkt, sich Kirchengüter anzueignen, sondern schon vor der Reformation dazu neigt, das eigene Interesse und auch die Kontrolle auf den kirchlichen Apparat insgesamt auszudehnen.
Die darauf aufbauende Hypothese, die in den Beiträgen des Bandes überprüft wird, lautet folgendermassen: Der Staat nahm dadurch, dass er sich konfessionalisierte und in Theorie und politischer Praxis neue Denk- und Handlungsmuster entwickelte, bis zu einem gewissen Grad selbst kirchliche Züge an. Gleichzeitig säkularisierte sich die Kirche, indem sie sich die innersten Funktionen des wirtschaftlichen, politischen und staatlichen Lebens aneignete.
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