Anfang und Ende in der Philosophie. Eine Untersuchung zu Heideggers Aneignung der aristotelischen Philosophie und der Dynamik des hermeneutischen Denkens.
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.04.2002
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
354
Maße (L/B/H)
23.3/15.9/1.9 cm
Gewicht
474 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-09662-6
Im einleitenden Teil wird das zentrale Phänomen der Wahrheit aufgegriffen. Sie gilt als derjenige Grundbegriff der griechischen Philosophie, dem Heidegger die grössten Anstrengungen seiner Aneignung der traditionellen Ontologie widmet. Durch eine Analyse des λόγος wird zugleich der Grundzug des aristotelischen Seinsverständnisses freigelegt. Daraufhin wird Heideggers Konfrontation mit der aristotelischen Philosophie auf das Grundproblem der Bewegtheit übertragen. Die Bewegtheit fungiert als Diskrimen, von dem sich die jeweilige denkerische Grundstellung Heideggers und Aristoteles abhebt.
Am Ende zeigt der Autor, dass Heideggers Auseinandersetzung mit der traditionellen Ontologie im Grunde zweierlei mit sich zieht: erstens die radikale Dynamisierung des Seinsverständnisses im hermeneutischen Denken und zweitens eine prinzipielle Konversion des traditionellen Seinsbegriffes und somit eine Fügung desselben in eine ihm grundsätzlich fremde Dimension des Seinsverständnisses. Diese Dimension enthüllt sich als die Endlichkeit des Menschen in seinem verstehenden Verhalten zum Sein. Demgemäss schlussfolgert Elliott, dass die innere Dynamik des hermeneutischen Denkens das Grundgeschehen ist, worin der Mensch in den offenen Bereich einer möglichen und ihn in seinem Innersten verwandelnden Übernahme seines eigenen endlichen Seins gelangt.
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