Außerdienstliches Verhalten von Arbeitnehmern.
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.11.1999
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
159
Maße (L/B/H)
23.3/15.7/1.2 cm
Gewicht
284 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-09776-0
Amrei Wisskirchen gelangt zu dem Ergebnis, dass ausserdienstliche Verhaltenspflichten zum einen auf den Interessenwahrungspflichten gemäss
242 BGB als allgemeines schuldrechtliches Prinzip, zum anderen auf den arbeitsrechtlichen Besonderheiten wie beispielsweise auf genossenschaftlichen Elementen und auf der Drittdimension des Arbeitsverhältnisses beruhen. Bezüglich ihrer Rechtsnatur werden sie als schuldrechtliche Nebenpflichten eingeordnet. Die Existenz einer eigenständigen Treuepflicht wird abgelehnt. Als Eingrenzungsmerkmal zur Bestimmung der Pflichten und ihrer Relevanz wird zunächst das Kriterium der Betriebsbezogenheit untersucht. Weiterhin kommt den Grundrechten der Vertragspartner eine wesentliche Rolle zu. lhr Wechselspiel wird am Beispiel der Meinungsfreiheit des Arbeitnehmers in Abwägung zu den Rechten des Arbeitgebers aufgezeigt. Wegen ihrer besonderen verfassungsrechtlichen Stellung folgt für Tendenzbetriebe anschliessend eine gesonderte Erörterung. Bei den Rechtsfolgen ausserdienstlichen Verhaltens behandelt die Untersuchung unter anderem die Durchsetzbarkeit von Nebenpflichten. Ausführlich wird sodann anhand konkreter Fallgruppen eine Abgrenzung zwischen verhaltens- und personenbedingten Kündigungsgründen herausgearbeitet. Das letzte Kapitel widmet sich der Statuierung ausserdienstlicher Verhaltenspflichten. Während diese durch Individualvertrag und Tarifvertrag unter Beachtung des Übermassverbots als zulässig angesehen wird, scheidet die Begründung ausserdienstlicher Verhaltenspflichten durch Betriebsvereinbarung und Direktionsrecht in der Regel aus.
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