Der Ökumenische Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen wurde erst in den letzten Jahren durch seine Studie »Lehrverurteilungen – kirchentrennend?« einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Barbara Schwahn zeichnet an Hand von bisher unveröffentlichten Quellen ein lebendiges Bild vom historischen Werdegang dieses Kreises seit seiner Gründung 1946. Eine systematisch-theologische Analyse der lange Jahre unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführten Diskussionen schliesst sich an. Daran wird die Bedeutung des Kreises für die Entwicklung im Verhältnis beider Kirchen deutlich. Die Voraussetzungen, auf denen die Studie zu den »Lehrverurteilungen« beruht, werden offengelegt. Die Darstellung leistet einen massgeblichen Beitrag zur Geschichte des ökumenischen Dialogs in Deutschland und zur Theologiegeschichte der Nachkriegszeit.
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