Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
Mai 2001
Abbildungen
mit 10 Abbildungen 23,5 cm
Verlag
Vandenhoeck + RuprechtSeitenzahl
404
Maße (L)
23.5 cm
Gewicht
598 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-525-35950-1
Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, Band 144
Das Bildungswesen wurde erst im späten 18. Jahrhundert zur Sache des Staates. Sylvia Kesper-Biermann zeigt, wie das Schulwesen in einem deutschen Mittelstaat des 19. Jahrhunderts aussah und wie der Staat es beeinflusste und umgestaltete.
Seit dem späten 18. Jahrhundert begannen die deutschen Staaten, in das Bildungswesen einzugreifen und es nach ihren Bedürfnissen umzugestalten. Erst jetzt entwickelte sich die Schulpolitik zu einem zentralen Bereich staatlicher Tätigkeit. Sylvia Kesper-Biermann untersucht am Beispiel eines deutschen Mittelstaates, des Kurfürstentums Hessen, die Schulgesetzgebung, die äusseren Rahmenbedingungen für den Unterricht, die Lehrinhalte, den Schulalltag und das Lehrpersonal im 19. Jahrhundert. Wann und warum wandte sich der kurhessische Staat dem Schulwesen zu? Inwieweit wurden die obrigkeitlichen Vorgaben umgesetzt? Welche gesellschaftlichen Gruppen stellten welche Ansprüche an die Schule - und wer konnte sich durchsetzen? Welche Wechselwirkungen gab es zwischen der Entwicklung des Schulwesens und der allgemeinen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklung Kurhessens? In einem Vergleich mit dem Schulwesen anderer deutscher Staaten werden die kurhessischen Verhältnisse in die Bildungsgeschichte des 19. Jahrhunderts eingeordnet.
Die Autorin
Dr. Sylvia Kesper-Biermann ist Wissenschaftliche Angestellte am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte der Universität Bayreuth.
Das Bildungswesen wurde erst im späten 18. Jahrhundert zur Sache des Staates. Sylvia Kesper-Biermann zeigt, wie das Schulwesen in einem deutschen Mittelstaat des 19. Jahrhunderts aussah und wie der Staat es beeinflusste und umgestaltete.
Seit dem späten 18. Jahrhundert begannen die deutschen Staaten, in das Bildungswesen einzugreifen und es nach ihren Bedürfnissen umzugestalten. Erst jetzt entwickelte sich die Schulpolitik zu einem zentralen Bereich staatlicher Tätigkeit. Sylvia Kesper-Biermann untersucht am Beispiel eines deutschen Mittelstaates, des Kurfürstentums Hessen, die Schulgesetzgebung, die äusseren Rahmenbedingungen für den Unterricht, die Lehrinhalte, den Schulalltag und das Lehrpersonal im 19. Jahrhundert. Wann und warum wandte sich der kurhessische Staat dem Schulwesen zu? Inwieweit wurden die obrigkeitlichen Vorgaben umgesetzt? Welche gesellschaftlichen Gruppen stellten welche Ansprüche an die Schule - und wer konnte sich durchsetzen? Welche Wechselwirkungen gab es zwischen der Entwicklung des Schulwesens und der allgemeinen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklung Kurhessens? In einem Vergleich mit dem Schulwesen anderer deutscher Staaten werden die kurhessischen Verhältnisse in die Bildungsgeschichte des 19. Jahrhunderts eingeordnet.
Die Autorin
Dr. Sylvia Kesper-Biermann ist Wissenschaftliche Angestellte am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte der Universität Bayreuth.
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