Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.07.2007
Verlag
Peter Lang Group AG, International Academic PublishersSeitenzahl
370
Maße (L/B/H)
22.1/15.1/2.7 cm
Gewicht
570 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-03911-230-2
Der Romancier Willibald Alexis (1798-1871) ist mit seinem literarischen Werk, den so genannten vaterländischen Romanen, im deutschen Sprachraum weitgehend unbekannt. Obwohl er als Literaturkritiker und zeitkritischer Publizist bei seinen Zeitgenossen eine angesehene und gefragte Persönlichkeit war, gelang es ihm nicht, als Romancier zu demselben Ruhm zu gelangen. Während Jahrzehnten wurde ihm zum Vorwurf gemacht, sein Erzählstil sei abgehackt, chaotisch, die Romane seien langatmig, verwirrend und spannungslos. Doch gerade seine vaterländischen Romane haben den deutschen historischen Roman als Gattung hinsichtlich des Erzählstils und der Darstellungsweise massgeblich beeinflusst.
Anhand des so genannten «Zürcher Modells» wird Alexis’ Hauptwerk Ruhe ist die erste Bürgerpflicht (1852) systematisch analysiert. Folgende Fragen sind dabei zentral: Welche Formen an Mittelbarkeit enthält der Roman, welche fehlen? Welche Elemente erzeugen Unmittelbarkeit? Wie sieht die Innerlichkeit der Figuren aus? Ist sie dargestellt oder berichtet? Welche Figuren sind der Leserin und dem Leser weshalb näher? Durch eine erzähltheoretische Analyse und Interpretation, die zeigt, dass Alexis’ Erzählweise keineswegs alt und verstaubt, sondern erfrischend modern ist, versucht diese Arbeit dem Text seinen rechtmässigen Platz im 19. Jahrhundert zu geben.
Anhand des so genannten «Zürcher Modells» wird Alexis’ Hauptwerk Ruhe ist die erste Bürgerpflicht (1852) systematisch analysiert. Folgende Fragen sind dabei zentral: Welche Formen an Mittelbarkeit enthält der Roman, welche fehlen? Welche Elemente erzeugen Unmittelbarkeit? Wie sieht die Innerlichkeit der Figuren aus? Ist sie dargestellt oder berichtet? Welche Figuren sind der Leserin und dem Leser weshalb näher? Durch eine erzähltheoretische Analyse und Interpretation, die zeigt, dass Alexis’ Erzählweise keineswegs alt und verstaubt, sondern erfrischend modern ist, versucht diese Arbeit dem Text seinen rechtmässigen Platz im 19. Jahrhundert zu geben.
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