Die Gesellschafterbürgschaft in der Insolvenz der Personenhandelsgesellschaft. Eine Untersuchung zur Reichweite des § 93 InsO.
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
08.11.2006
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
201
Maße (L/B/H)
23.4/15.7/1.2 cm
Gewicht
282 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-12137-3
93 InsO soll verhindern, dass sich ein Gläubiger der dort genannten Gesellschaften in deren Insolvenz Vorteile dadurch verschafft, dass er vor anderen Gläubigern auf zusätzlich haftendes Gesellschaftervermögen zugreift. Jens Schmidt untersucht, ob diese Regelung zu der beabsichtigten Ausweitung der par condicio creditorum geführt hat und kommt zu dem Ergebnis, dass ein Zugriff auf das Gesellschaftervermögen auch nach Schaffung des
93 InsO weiter möglich ist. Verhindert wird nur die Durchsetzung der gesetzlichen Gesellschafterhaftung. Persönliche Schuldverpflichtungen des Gesellschafters (Bürgschaft, Garantie, Schuldbeitritt) berechtigen hingegen weiter zum Zugriff auf das Gesellschaftervermögen.
Der Verfasser macht es sich zur Aufgabe, dieses auch von der Rechtsprechung vertretene Regelungsverständnis grundlegend herzuleiten und methodisch sorgsam abzusichern. Zu diesem Zweck bemüht er die juristische Methodenlehre in geradezu beispielhafter Weise und ermöglicht mit Hilfe seiner Herleitungen und Argumentationsweisen eine neue Sicht des
93 InsO im Hinblick auf persönliche Gesellschaftersicherheiten.
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