Geschichten vom Tod Tod und Sterben in Deutschschweizer und oberdeutschen Selbstzeugnissen des 16. und 17. Jahrhunderts
-
- Deutsch ausgewählt
Fr. 72.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.10.2007
Abbildungen
Tabellen, farbig, Tabellen, schwarz-weiss, farbige Illustrationen, Zeichnungen, schwarz-weiss, schwarz-weiss Illustrationen
Verlag
Schwabe Verlagsgruppe AG Schwabe VerlagSeitenzahl
378
Maße (L/B/H)
22.7/15.6/2.9 cm
Gewicht
630 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7965-2301-4
Rund 50 bislang unveröffentlichte Texte aus Archiven der Deutschschweiz werden hier erstmals verarbeitet; daneben finden sich bekannte sowie bislang wenig beachtete, bereits publizierte Selbstzeugnisse. Diese eignen sich als Orte des individuellen und kollektiven Gedächtnisses hervorragend für die mentalitätsgeschichtliche Analyse der Vorstellungen und Praktiken im Bereich Tod und Sterben. So zeigt die Arbeit auf, welche erzählerischen Elemente und literarischen Vorbilder Selbstzeugnisautoren in der Frühen Neuzeit hatten, um über den Tod anderer und die eigene Sterblichkeit zu schreiben. Zentral sind dabei der Vorsehungsglaube und die geradezu heilsentscheidende Bedeutung der Sterbestunde, in der es galt, einen guten Tod zu sterben. Die Verfasser verfügten über Strategien, mit denen sie Familienangehörigen einen guten Tod erschreiben konnten, auch wenn die Kriterien dafür nicht erfüllt waren. Mit einer sorgfältigen Quellenkritik geht Leutert diesen Strategien auf den Grund.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung