Laser, J: Werteorientiertes Management bei Leiharbeitsfirmen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.08.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21.1/14.9/0.2 cm
Gewicht
55 g
Auflage
1. Auflage.
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-14714-4
618 BGB dem Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht auferlegt oder im Artikel 14 Abs. 2 GG festgehalten wurde, dass der Gebrauch des Eigenkapitals dem Allgemeinwohl dienen soll, sondern auch aufgrund von fragwürdigen Managementaktivitäten. Des Weiteren gibt es in der Bundesrepublik Deutschland einen Trend dahin, dass die Mittelschicht abnimmt und es stattdessen mehr "Reiche" und "Arme" gibt. Die Arbeitskraft ist der Hauptfaktor über dem das Gesamteinkommen erwirtschaftet wird und deswegen ist auch ein werteorientiertes Management von Bedeutung, denn ansonsten nimmt die Mittelschicht durch sog. "Dumpinglöhne" rapider ab, wobei dann nicht das Problem die gut Situierten sind, sondern die weniger gut Verdienenden, weil diese u. U. soziale Leistungen beanspruchen müssen etc., womit wiederum die gesamten Steuerzahler belastet werden (ausserdem könnte der Sozialneid zunehmen). Die Arbeitskraft bestimmt jedoch nicht nur das Einkommen, sondern auch die Arbeitszeit, die Vereinbarkeit zwischen Arbeit und Familie als auch die Gesundheit des Arbeitnehmers. Damit die Arbeitsbedingungen optimal gestaltet werden, ist ein werteorientiertes Management notwendig. Dies ist in der Leiharbeit jedoch problematisch, da der Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer/LA) nicht für seinen Arbeitgeber (Verleiher/VL) tätig wird, sondern für einen Dritten (Entleiher/EL). Der VL macht mit dem LA einen Vertrag, danach schliesst der VL mit dem EL einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag ab, in dem die Entgelteingruppierung des LA, die Qualifikationsanforderungen an den LA und die Verleihdauer etc. geregelt werden. Mit dem Arbeitnehmerüberlassungsvertrag erhält der EL das Anweisungsrecht gegenüber dem LA; im Gegenzug ist der EL zur Entrichtung einer Überlassungsgebühr an den VL verpflichtet.
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