Einerseits sollte er erziehend zur Ausprägung einer sozialistischen Persönlichkeit beitragen. Er unterlag damit einem staatstragenden Auftrag und setzte sich personell und inhaltlich vom NS-Unterhaltungsfunk ab. Andererseits traf er auf ein Publikum, das in den zwölf Jahren des "Dritten Reichs" Hörgewohnheiten entwickelt hatte und zudem auf Westsender ausweichen konnte. Die Rundfunkverantwortlichen der DDR reagierten widerwillig mit Annäherungen an westliche Programme.
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