Logiken der Welten Das Sein und das Ereignis 2
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.02.2010
Abbildungen
2010. mit 6 Abbildungen 21 cm
Herausgeber
Heinz JathoVerlag
DiaphanesSeitenzahl
640
Maße (L/B/H)
21.1/13.4/4.8 cm
Gewicht
840 g
Auflage
1. Auflage
Originaltitel
Logiques des mondes. L'Etre et l'evenement, 2Übersetzt von
Heinz Jatho
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-03734-023-3
Rund fünfzehn Jahre arbeitete Alain Badiou an »Logiken der Welten«, der Fortsetzung seines grossen Werks »Das Sein und das Ereignis« (erschienen 1988, bei diaphanes 2005). Was aber heisst Fortsetzung? 1988 bestand das ontologische Anliegen darin, gestützt auf die Mathematik nachzuweisen, dass das Sein, als solches gedacht, nur indifferente Mannigfaltigkeit ist. Es stellt sich dann das folgende Problem: Wie ist vor dem Hintergrund dieser Indifferenz zu verstehen, dass es Wahrheiten nicht nur gibt, sondern dass sie auch in bestimmten Welten erscheinen? Was ist der sichtbare oder objektive Körper einer Wahrheit? Aus der Ontologie lässt es sich nicht ableiten. Konstruiert werden muss vielmehr eine Logik des Erscheinens, eine Phänomenologie. Eben darauf zielt das vorliegende Buch: auf eine »Grosse Logik«, die, indem sie von der Ordnung der Welten Rechenschaft gibt, das Denken der Wahrheiten als Ausnahmen von dieser Ordnung autorisiert. Der gegenwärtige Materialismus meint, dass es nur Körper und Sprachen gibt. Die materialistische Dialektik, die hier bis ins kleinste Detail ausgearbeitet wird, behauptet dagegen: Ja, es gibt nur Körper und Sprachen, ausser dass es Wahrheiten gibt. Nur im Zeichen dieses »ausser dass« ist noch ein Leben möglich, das nicht unwürdig wäre. Ein Leben, in dem sich das demokratische Individuum in jene Überschreitung seiner eigenen Existenz inkorporiert, die man Subjekt nennt.
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