Bergler, I: Zur Intermedialität von Film und Fotografie in W
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.01.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.2 cm
Gewicht
55 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-25324-1
Eine mal grössere oder kleinere Rolle spielen die Medien in Wenders Filmen. Malerei, Musik, Fotografie, Literatur, Sprache und andere Medien finden nicht nur als Thema ihren Platz in seinen Werken. Auch in Alice in den Städten sind in vielen Einstellungen die verschiedensten Medien zu sehen. Teilweise werden sie ohne sinnvollen Zusammenhang aufgeführt, das von Wenders abgelehnte Fernsehen sogar ohne direkten Bezug zur Handlung angeprangert.
In den folgenden Gliederungspunkten arbeite ich heraus wie Wim Wenders zwei Medien kombiniert und Formen von Intermedialität thematisch, aber auch ästhetisch beziehungsweise technisch nutzt, um eine Geschichte zu erzählen. Die Fotografie spielt eine grosse Rolle in Alice in den Städten. Ich möchte in den Punkten V.1 und V.2 zeigen, wie sie in die Geschichte, also in die Thematik eingebunden wurde, aber auch wie Wim Wenders in Zusammenarbeit mit dem Kameramann Robby Müller einen Stil definiert hat, der in seiner Ästhetik an das Medium Fotografie erinnert. Um diesen Aspekten genüge zu leisten, muss man erst die Besonderheiten der einzelnen Medien darstellen, da es dazu viele Theorien gibt, muss ich hierbei Schwerpunkte setzen. Ich stelle deshalb im Gliederungspunkt III. vor allem die Spezifika des Mediums Fotografie in den Vordergrund, weil es das Fremdmedium ist und man deswegen vor allem betrachten muss, warum es in diesem Film auftritt und welche Merkmale es für diesen Film interessant gemacht haben. Doch bevor ich mit der filmspezifischen Analyse beginne, muss zunächst der Begriff der Intermedialität definiert und genauer betrachtet werden. Sobald man eine Definition und Einschränkung einführt, muss man sich auch die Fragen stellen: erfüllt Alice in den Städten wirklich den Anspruch an ein intermediales Werk oder ist der Kontakt zwischen den beiden Medien zu schwach als das man hier von einer Intermedialität sprechen könnte? Eine Antwort auf diese Frage möchte ich im Laufe meiner Arbeit finden.
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