Lichnofsky, C: Der lutherische Protestantismus als konstitui
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.01.2009
Verlag
GRIN PublishingSeitenzahl
104
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.7 cm
Gewicht
161 g
Auflage
1. Auflage.
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-25631-0
Diese Stereotypen und der lutherische Arbeitsbegriff fanden Anfang des 19. Jahrhunderts Anschluss unter Romantikern. Im Romantizismus wurde die Einführung von Menschenrechten abgelehnt, da Rechte als etwas natürliches gesehen wurden und somit nicht verliehen werden könnten. Es war nicht nur die Bezugnahme auf die deutsche Nation zentral, sondern auch die auf das Christentum. Die Vorstellung von den Kollektiven Christen und Deutsche überschnitt sich, was eine Grundlage für die Synthese von antijudaistischen und antisemitischen Stereotypen bot. Am Beispiel von Fichte, Fries, Rühs und anderen antisemitischen Denkern habe ich das Verhältnis von romantischen Denkern und Antisemitismus untersucht, indem ich ihre Bezugnahme auf Protestantismus, Arbeitsbegriff und Nation analysiert habe. Diese Denker des 19. Jahrhunderts spielten bei der Transformation von Antijudaismus zu Antisemitismus eine wichtige Rolle, da Aufklärung und Säkularisierung sich verbreiteten und die alten, rein antijudaistischen Stereotype, nicht mehr primär Verwendung fanden.
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