Bringenberg, L: Vorzeitiges Regierungsende in den Niederland
-
- Deutsch ausgewählt
Fr. 16.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
-
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert
Schweiz & Liechtenstein:
Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50Andere Lieferländer
Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
04.02.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
20.8/14.9/0.2 cm
Gewicht
55 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-25965-6
Es ist schon das zweite Kabinett, das Ministerpräsident Balkenende vorzeitig auflösen muss. Und auch im historischen Rückblick auf vergangene Regierungen zeigt sich, wie kurzlebig diese oft, im Vergleich zu anderen europäischen Demokratien, sind.
Worin liegt diese anscheinende Unfähigkeit der Regierungskoalitionen, die aufkommenden Konflikte zu lösen, begründet? Sind vielleicht nicht, wie meist vermutet, die konkreten politischen Probleme ausschlaggebend, sondern die Unterschiedlichkeit der Ideologien der verschiedenen Parteien, die sich im Kabinett notgedrungen zusammenschliessen müssen, aber effektiv nicht zusammen regieren können? In dieser Arbeit soll diese Frage erläutert und beantwortet werden: Ist die Koalition aus CDA, VVD und D66 aufgrund zu verschiedener Policy-Orientierungen auseinandergebrochen? War die ideologische Heterogenität der Parteien gar schwerwiegender als der konkrete Konflikt um Hirsi Ali?
Zum besseren Verständnis werden jedoch zunächst die Niederlande vorgestellt und anschliessend die drei Regierungsparteien (Demokraten 66, Christdemokraten und Liberale) genauer untersucht und erläutert. Wie sind sie entstanden? Welche Ideologie vertreten sie?
Im zweiten Teil soll dann der konkrete Koalitionsbruch analysiert werden. Warum genau trat die D66 aus der Regierung aus und was hat Hirsi Ali sich zu Schulden kommen lassen? Anschliessend wird dann erläutert, ob der dramatische Ausgang des Konfliktes nicht im Regierungssystem selbst (genauer: in der Ministerautonomie) begründet liegt, anstatt in (oder zusätzlich zu) der ideologischen Heterogenität der Parteien.
Im dritten Teil sollen schliesslich verschiedene Koalitionstheorien vorgestellt werden, die einen Ansatz zur Erklärung der Regierungskrise liefern können. Vor allem die ideologische Heterogenität der politischen Akteure auf einer oder mehreren Dimensionen spielt hierbei eine wichtige Rolle, weshalb die Einstellungen der Bündnispartner zu bestimmten Themen genauer analysiert werden.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung