Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention, Note: 1, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Institut für Psychologie), Veranstaltung: Klinische Psychologie II, Sprache: Deutsch, Abstract: Wohl jeder von uns kennt im Bereich der somatischen Störungen das breite Spektrum zwischen leichten körperlichen Beeinträchtigungen und Irritationen und einer schweren Krankheit, die sämtliche unsere Kräfte bindet und intensive medizinische, therapeutische Massnahmen erfordert. Ebenso weit reicht das Spektrum zwischen leichten psychischen Behinderungen und Beeinträchtigungen und schweren psychischen Erkrankungen. Die Grenze zwischen psychisch gesund und krank ist oft schwer zu setzen. Der erlebte Leidensdruck ist das subjektive Kriterium, das einen Menschen dazu veranlasst, die Hilfe eines Psychotherapeuten zu suchen. Psychische Störungen können das Leben, die Arbeit, die Fähigkeit, befriedigende Beziehungen aufzubauen, beeinträchtigen. Ob solche Störungen genetisch bedingt oder durch die Lebenssituation der betreffenden Menschen entstanden sind, ist eine auch heute noch umstrittene Frage, die aber angesichts der Tatsache, dass dem Betroffenen geholfen werden muss, von sekundärer Bedeutung ist. Diese teilweise dramatischen Störungen der Gefühle und die Reflexion ihnen gegenüber zeigen die Bedeutung der Emotionen für den Gesamtbereich des Psychischen. Ohne Pflege seiner Gefühle kann der Mensch dem Leben nicht standhalten. [...]
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