Die Rezeption der großen geographischen Entdeckungen in der deutschen humanistischen Tradition des frühen 16. Jahrhunderts Dargestellt am Streit über die Klassiker zwischen Vadian und Johannes Camers
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
05.02.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-25918-2
Die grossen geographischen Entdeckungen waren weder ein Ergebnis des Zufalls, noch waren sie nur eine Folge des Wagemutes einiger weniger Männer. Sie waren das Ende einer längeren Entwicklungslinie. Das Aufkommen neuer Technologien, starke Verwerfungen in den damaligen internationalen Beziehungen, insbesondere dem Fernhandel, und vor allem ein verändertes geistiges Klima ermöglichten nicht nur den Aufbruch in ein neues Zeitalter, sondern erfordertes dieses sogar.
2. Quellenlage und Literatur
Die Entedeckungsreisen des 15. und 16. Jahrhunderts sind, was ihre Vorgeschichte, den Verlauf und die allgemeinen Folgen betrifft, zwar erschöpfend behandelt worden - nicht zuletzt des vor einigen Jahren begangenen 500.jährigem Jubiläums der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus - die Auswirkungen auf die Geistesgeschichte hingegen sind weniger umfassend untersucht worden.
Zwar wird dieser Aspekt in jedem umfangreicheren Geschichtswerk erwähnt, aber nur selten durch komplexere Ausführungen unterlegt. Lediglich das Pirckheimer Jahrbuch von 1992(1) , einer Biographie Johannes Camers von Dienbauer(2) und Horawitz Aufsatz zum "Humanismus in Wien"(3) enthalten genauere Ausführungen zu dem von mir ausgewähltem Thema.(4) ***
(1) Pirckheimer Jahrbuch, Regensburg, 1992.
(2) Dienbauer, L. , Johannes Camers, der Theologe im Ordenskleid, Wien, 1976.
(3) Horawitz, A., Der Humismus in Wien, in: Historisches Taschenbuch, Wien, 1883.
(4) Zur Humanismusforschung gibt es ansonsten eine umfangreiche Literatur.
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