Jergeschew, N: Zum Einfluss der künstlerischen Ausdrucksform
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.02.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
20.8/5.5/0.7 cm
Gewicht
59 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-26061-4
entwickelte sich erst sehr spät, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, und umschloss dabei
Literatur, Musik und die Bildenden Künste als jene Ausdrucksformen. Der ästhetische
Diskurs um den Kunstcharakter eines Werkes schlägt sich erstmals fundamental in der
Technisierung dieses handwerklich-geistigen Metiers in Form der Photographie nieder.
Vom Anbeginn der Menschheitsgeschichte wurden Pigmente mit einem bestimmten
Farbstoff auf einen festen Untergrund aufgetragen, um abzubilden, zu malen. Die Mittel und
Techniken wurden ausgetestet, mit dem Versuch der Perfektion und dem Ziel einer
abbildenden, naturgetreuen Wiedergabe des sehenden Auges. Handwerkliche Kenntnisse,
gutes Material und künstlerisches Talent vereinten sich hier in der Person, die die Gabe
besitzt, das Vergeistigte über ihren Arm in den Pinsel und auf die Leinwand (Wand generell
o.ä.) zu übertragen. Jener so eben beschriebene Gedanke wurde in den Sog einer technischen
Debatte um die Photographie geleitet, die als solche 1839 erstmals als Begriff der Lichtschrift
zwischen Herschel und Talbot gebraucht; vom letztgenannten wurden die Resultate dieser
Technik als Photogenic Drawing aus- und vorgestellt. An welchen Parametern wird eine
Ausdrucksform gemessen, die dem höchst geistigen Moment, dem künstlerischen, Gestalt
verleiht?
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