Stötzer, D: Mediale Bedingungen zum Darstellen von Bewegung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.02.2009
Verlag
VDMSeitenzahl
136
Maße (L/B/H)
22/15/0.8 cm
Gewicht
219 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-12372-2
ein Bewegungseindruck entsteht, sich jedoch das
Bildobjekt nicht bewegt? Das Erkennen von sich
bewegenden Objekten auf Bildern ist konventionell
und damit erlernbar, wobei die semiotischen Zeichen
zur Darstellung kulturell geprägt sind und die
Signifikate nach Regeln gebraucht werden können. Auf
der anderen Seite kann argumentiert werden, dass das
Erkennen von Bewegung auf Bildern keinen
Konventionen unterliegt, sondern eine angeborene
menschliche Fähigkeit und die Darstellung davon
lediglich eine Abstraktion der beobachteten
Erscheinungen ist. Das Darstellen und Erkennen von
Bewegung auf einem Bild ist an sich bereits ein
Phänomen, denn die Bewegung wird auf dem Bildträger
niemals vollzogen. Die Bewegung wird also quasi in
der Zeit eingefroren, in der sie sich vorstellen
lässt: Der fruchtbare Moment. Anhand von Beispielen
aus der Malerei, der Fotografie und des Comic
erläutert der Autor die Möglichkeiten der
Bewegungsdarstellung. Das Buch richtet sich an
Leser, die den theoretischen Bedingungen auf der
Spur sind, die der Möglichkeit der
Bewegungsdarstellung zugrunde liegen.
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