Public Private Partnership und Korruption.
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.02.2009
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
361
Maße (L/B/H)
23.6/15.8/1.8 cm
Gewicht
476 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-12908-9
Silke Noltensmeier widmet sich schwerpunktmässig der Frage, ob PPP-Mitarbeiter Amtsträger nach
11 I Nr. 2c StGB sein können. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass
11 I Nr. 2c StGB auf PPP-Mitarbeiter grundsätzlich keine Anwendung finden kann, sofern der private Partner aktiv am Unternehmen beteiligt ist. Nach den ausserstrafrechtlichen Regelungen zum Betrieb gemischtwirtschaftlicher Unternehmen sind die Steuerungsmöglichkeiten der öffentlichen Hand schwächer als es zur Bejahung von
11 I Nr. 2c StGB erforderlich wäre. Allein bei Unternehmen der Organisationsprivatisierung und PPP mit einer stillen privaten Beteiligung kann im Einzelfall eine staatliche Steuerung i. S. e. Behördenäquivalenz vorliegen. Die Verfasserin konkretisiert die von der Rechtsprechung aufgestellten Grundsätze, indem sie einen Kriterienkatalog entwickelt, wann i. d. R. von einer staatlichen Steuerung auzugehen ist.
Bei Anwendung und Auslegung der klassischen Korruptionstatbestände der
331 ff.; 299 StGB können sich aufgrund der Nähe der PPP zur Privatwirtschaft Probleme ergeben. So etwa bei der Bestimmung der Tätereigenschaft bei mehraktigen Korruptionssachverhalten oder der Frage nach dem Massstab zur Bestimmung sozialadäquater Zuwendungen.
Ausgezeichnet mit dem Promotionspreis der Rechts- und Wirtschaftwissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg 2008.
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